Tag Archives: Sacred Valley

Urubamba

 

In Urubamba haben wir eine wirklich hübsche Unterkunft gefunden – eine Pension, die von einem französisch-peruanischen Paar mit einer süßen kleinen Tochter geführt wird. In dem paradiesischen Garten sind wir stundenlang gesessen – haben gelesen, mit den Hunden gespielt, die Kolibris beobachtet oder einfach nur die Sonne und Wärme genossen. Das Frühstück dort war eines der besten unserer ganzen Reise! Außerdem war es interessant mit den Besitzern über ihre Erfahrungen als Unternehmer in Peru zu sprechen – und das ist wie man sich denken kann nicht immer einfach.

Am nächsten Tag sind wir mit einem winzigen Motortaxi zum Busbahnhof von Urubamba gefahren (die Pension liegt etwa 2 km außerhalb des Orts) und haben dort ein Taxi für eine mehrstündige Rundfahrt in die Umgebung gemietet. Erster Stopp waren beeindruckende Inkaruinen namens Moray. Die Amphitheater-förmigen Anlagen im Boden wurden von den Inka höchstwahrscheinlich als landwirtschaftliche Versuchszentren verwendet. Beispielsweise wurden Pflanzen, die ursprünglich nur in hohen Lagen vorkamen, wie die Kartoffel, an niedriger gelegene Gebiete “gewöhnt”, in dem sie schrittweise auf immer tieferen Terrassen gepflanzt wurden. Auf den einzelnen Ebenen herrscht unterschiedliches Mikroklima: am Rand erreichen die Temperaturen im Sommer um die 25 Grad, am Boden der Anlage können sie bis auf 50 Grad steigen. Auch umgekehrt wurde dieses Prozess durchgeführt, z.B. mit der Kokapflanze, die normalerweise nur im feuchtwarmen Dschungel vorkam.

Zweiter Stopp war eine im Betrieb befindliche Salzgewinnungsanlage (Maras). Salzhaltiges Wasser aus den Bergen wird über Terrassen geleitet und verdunstet in einer Vielzahl an kleinen Becken. Zurück bleibt Salz, das von verschiedenen Familien geerntet und verkauft wird. Die Anlage bietet einen sehr speziellen, unwirklichen Anblick!

Von Urubamba ging’s dann mit einem Colectivo wieder zurück nach Cusco.

Ollantaytambo

Nach Machupicchu haben wir uns entschieden, nicht die ganze Strecke zurück nach Cusco mit dem Zug zu fahren, sondern im kleinen Ort Ollantaytambo auszusteigen um die dortigen Inkaruinen zu besuchen. Diese sind ebenfalls wirklich sehenswert, der Aufstieg auf die obersten Ebenen der Anlage war aber sehr anstrengend. Die Inka waren zwar relativ klein, ihre Stufen haben sie aber dennoch sehr hoch gebaut!!

Von Ollantaytambo ging’s dann mit dem Colectivo weiter ins benachbarte Urubamba. Colectivos sind ein typisches öffentliches Verkehrsmittel in Peru und außerdem sehr günstig: ein Minibus, der erst losfährt, wenn sich genügend Passagiere eingefunden haben. Bevor man einsteigt, muss man erstmal klären, wo der Bus überhaupt hinfährt und was der Transport kostet. So ganz ohne Spanisch wäre das schwierig. Mit einem Colectivo am Land unterwegs zu sein, ist auf jeden Fall ein Abenteuer, funktioniert aber erstaunlich gut. In der Großstadt hingegen ist dieses System sehr chaotisch und kompliziert – zumindest für Ausländer – und meist sind die dortigen Colectivos extrem überfüllt.

Pisaq

A nice daytrip with base Cusco is to Pisaq. Pisaq is the name of the village at the bottom of the valley as well as the name of the Inka ruins above in the mountains. All we knew was that the Inka ruins are worth a visit, but we didn´t expect such a huge area covered by this ruins. A taxi brought us to the top parking lot of this site and it took us 3 hours to get back to the village – and in all this time we were within the ruins. It is absolutely amazing how much effort was spent to erect this. And also to live and work there must have been hard. At the end of the day Eva´s and my knee hurt because of the steep stairs. Some people say this place is more impressive than Machupicchu – we will see….