Tag Archives: Nationalpark

In 4 Tagen durch den Nationalpark Torres del Paine

4 Tage lang folgten wir der “W-Route” von West nach Ost durch den Nationalpark Torres del Paine. Bei der 2-stündigen Busfahrt in den Park von Puerto Natales aus beschlichen uns leichte Zweifel, ob dieser Plan so eine gute Idee war: es schneite nämlich munter vor sich hin. Wir ließen uns aber nicht die Stimmung vermiesen. Und außerdem hatten wir schon die kommenden 3 Nächte in Berghütten (Refugios) entlang des Weges vorgebucht. Wir schlafen zwar nicht ungern im Zelt, aber wir hatten keine Lust erst den ganzen Tag das Campingequipment herumzuschleppen und dann bei den eisigen Temperaturen in der Nacht draußen zu schlafen. Ein lächerliches Stockbett im Schlafsaal ohne Bettwäsche (Schlafsack haben wir selbst mitgenommen) in den Refugios ist zwar unverschämt teuer, aber nachdem wir gehört hatten, dass diese Wanderung wirklich spektakulär sein soll haben wir in den sauren Apfel gebissen und trotzdem gebucht. Auch das gesamte Essen für die 4 Tage haben wir mitgenommen, da die Preise in den Refugios eine Frechheit sind. Dadurch waren unsere Rucksäcke auch ohne Zelt und Isomatten riesig. Wir beschlossen im Westen des Parks mit der Tour zu starten, das  bedeutet, dass nach der Busfahrt noch eine Fährfahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung folgte. Es schneite immer wieder, dann klarte es kurzfristig auf. Das Wetter in dieser Gegend wechselt unglaublich schnell. So ähnlich, wie wir es von Schottland kennen. Aber die Landschaft ist bei jeder Witterung spektakulär: schroffe Berge, türkise Seen, karge Wiesen, noch nicht in vollem Grün, da der Frühling erst im Anmarsch ist.

Die erste Teilstrecke der Tour führte in etwa 2 Stunden vom Anlegeplatz der Fähre aufwärts zu einem Aussichtspunkt auf den Grey Gletscher und dann wieder zurück zum ersten Refugio. Kaum hatten wir den Gletscher in der Ferne im Blick, zog von Westen eine dunkle Schneewolke herein und innerhalb von Sekunden befanden wir uns mitten in einem Schneesturm. Starker Wind, dichtes Schneetreiben, kaum Sicht. Der Gletscher war verschwunden. Na großartig! Aber damit muss man in dieser Gegend zu jeder Jahreszeit rechnen. Wir kehrten am Aussichtspunkt um und beeilten uns ins erste Refugio zu kommen. Die Berghütte (Vértice Paine Grande “Logde”) bot leider nur wenige Möglichkeiten zum Aufwärmen. Ein zugiges, eiskaltes Loch. Wer weiß, ob es im Zelt nicht ähnlich gemütlich gewesen wäre, jedenfalls aber viel billiger… Tag 2 schaute zum Glück direkt von der Früh weg viel besser aus. 7 Stunden lagen vor uns bis zur nächsten Unterkunft. Im Sonnenschein kein Problem. Der Weg und die Aussicht waren großartig und abwechslungsreich. Von einem türkisblauen See ging es hinauf zu einem imposanten hängenden Gletscher, an dem wir mehrere Lawinen beobachten konnten. Refugio Nummer 2 (Los Cuernos, Fantástico Sur) am Abend  war zum Glück deutlich gemütlicher, viel kleiner und daher leichter beheizbar. Außerdem konnten wir unsere müden Füße auf der windgeschützten Terrasse in der Sonne mit Blick auf die steil aufragenden Bergwände ausruhen. Tag 3 wartete mit strahlendem Sonnenschein und höheren Temperaturen auf. In 5 Stunden schafften wir den Weg zu Refugio Nummer 3 (El Chileno, Fantástico Sur). An diesem Tag gönnten wir uns eine etwas längere Pause und genossen im Sonnenschein vor der Hütte selbstgekochte Spagetti mit Tomaten(suppen)-Sauce und eine Flasche Rotwein. Selten hat uns Rotwein so gut geschmeckt! Highlight der letzten Etappe der Wanderung ist die Aussicht auf die Torres del Paine bei Sonnenaufgang – so hatten wir es zumindest gehört. Das bedeutet aber, entweder auf einem weiter oben gelegenen Campingplatz zu schlafen und im Morgengrauen nur eine 3/4 Stunde auf den hochgelegenen Aussichtspunkt hinaufzuwandern, oder wie wir, vom letzten Refugio aus in 1 3/4 Stunden. Um 4 Uhr war daher im Stockdunklen Abmarsch. Ein paar wenige andere Leute aus dem Refugio taten es uns gleich. Der Sternenhimmel in der mondlosen, klaren Nacht war atemberaubend. Immer dem richtigen Weg zu folgen war trotz Stirnlampe nicht ganz leicht. Über viele Bachläufe und Brücken ging es auf steilen Wegen stetig bergauf. Wir schafften es rechtzeitig zum Aussichtspunkt und konnten einen spektakulären aber eiskalten Sonnenaufgang genießen. Langsam färbten sich die Spitzen der Torres del Paine in immer intensiverem Rot. Ein geniales Fotomotiv! Nach der Rückkehr ins Refugio verspeisten wir die Reste unseres Proviants, danach ging’s hinunter ins Tal von wo aus wir mit dem Bus nach Puerto Natales zurückkehrten. Wunderbare, aber anstrengende 4 Tage lagen hinter uns und damit auch die letzte, lange Wanderung auf unserer Weltreise.

Glaciar Perito Moreno

Die argentinische Kleinstadt El Calafate am südöstlichen Rand des Nationalparks Los Glaciares ist zu Recht für eines berühmt: den gewaltigen Perito Moreno Gletscher, der an seiner 60 m hohen Abbruchkante in den Lago Argentino kalbt. Auf Stegen kann man relativ nahe an den Gletscher heran, der im Gegensatz zur Pasterze nicht schrumpft, sondern immer weiter wächst. Wenn dann ein gewaltiger Brocken Eis unter lautem Donnern ins Wasser kracht oder man das Knacken und Knirschen des Gletschereises unter Druck hört, verursacht das Gänsehaut. Wir haben zwar schon in Kanada oder Norwegen riesige Gletscher gesehen, der Perito Moreno mit seiner Dynamik, die man aus nächster Nähe miterleben kann, übertrifft sie aber alle! Vergleichbar war dieses Erlebnis nur mit der eiskalten Nacht im Zelt unter dem Gletscher des Mount Cook in Neuseeland, in der uns die Geräusche von herabstürzenden Eisbrocken in den Schlaf begleitet haben.

Ganz billig war der Ausflug zum Perito Moreno – 80 km Busfahrt von El Calafate und Eintrittsgebühr in den Nationalpark – leider nicht, aber das sind wir von Patagonien mittlerweile schon gewöhnt. Hier ist nichts billig und trotz Nebensaison schon einiges los (ich möchte nicht wissen wie‘s hier in der Hochsaison rund geht). Vor ein paar Jahren habe ich einmal einen Artikel eines Travellers gelesen, der geschrieben hat: „Sollen sie sich doch in Kanada gegenseitig auf die Füße steigen, ich fahr nach Patagonien“. Dazu kann ich nur sagen: Hah!! Meiner Meinung nach ist hier mehr los als in den Gegenden von Kanada, die wir besucht haben, und es ist zum Teil sogar teurer als dort. Die Preise sind manchmal eine richtige Frechheit und einfach nicht gerechtfertigt, aber ich bin mir sicher, dass diese Entwicklung in den nächsten Jahren mit mehr und mehr Touristen noch weiter gehen wird. Und wem kann man es verübeln? Man kann hier richtig geile Sachen unternehmen, aber ohne das nötige Kleingeld geht’s halt nicht. Oft läuft das bei uns jetzt so ab: „Das könnt ma machen, klingt super laut Lonely Planet. Schau ma mal die Preise im Internet nach …. ok … ähm … dann wohl eher doch nicht!“ Überall ist vom „Ende der Welt – Fin del Mundo“ die Rede, ein Gefühl von Abenteuer und Pioniertum will sich aber wirklich nicht mehr einstellen. Dafür muss man schon noch weiter Richtung Süden vordringen: bis in die Antarktis. Und ab da wird’s dann komplett unleistbar! (Aber ein paar Reiseträume muss man sich ja noch für die Zukunft aufsparen…)

 

Nicht “Alpinismus” sondern “Andinismus”!

Beim Anflug nach El Calafate hatten wir einen ersten, großartigen Blick auf die schneebedeckten Anden und das endlose Südpatagonische Eisfeld. Sehr gut zu erkennen waren die berühmten Massive Fitz Roy und Cerro Torre. Und genau dort zog es uns auch hin.

Ausgangspunkt für Wanderungen zum Fitz Roy und Cerro Torre im Parque Nacional Los Glaciares ist das kleine, verschlafene Bergdorf El Chalén, das von El Calafate aus in ca. 3 Stunden mit dem Bus erreicht werden kann. El Chaltén existiert erst seit ca. 15 Jahren. Damals beschloss die argentinische Regierung, in diesem Gebiet eine permanente Siedlung zu errichten, um ihren Anspruch auf dieses Territorium gegenüber Chile zu sichern. Seitdem hat sich der Ort zu einem Mekka für Wanderer, Bergsteiger und Kletterer entwickelt. Die Hochsaison startet im November, wir hatten also Glück und konnten noch ein paar relativ ruhige Tage dort genießen. Viele Lokale hatten noch nicht geöffnet und überall war großer Frühlingsputz im Gange. Überhaupt herrscht in El Chaltén ein Bauboom. Ich bin mir sicher, dass das Dorf in ein paar Jahren kaum mehr wiederzuerkennen ist und von Touristen komplett überschwemmt sein wird.

Die zwei beliebtesten und wohl auch schönsten Touren in dieser Gegend sind die Tageswanderungen zu Aussichtspunkten nahe am Fitz Roy bzw. am Cerro Torre. Die erste Wanderung zur Laguna de los Tres unter dem beeindruckenden Massiv des Fitz Roy beendeten wir nach 11 anstrengenden Stunden und mit schmerzenden Beinen in der Abenddämmerung. Die zweite zur Laguna Torre mit tollem Ausblick auf den Cerro Torre war mit 7 Stunden zum Glück deutlich kürzer und es mussten weniger Höhenmeter überwunden werden. Wir hatten das große Glück den Fitz Roy komplett ohne Wolken zu sehen, laut den Nationalpark-Rangern ein seltenes Privileg, speziell zur jetzigen Jahreszeit.

Ein interessantes Detail: am Ortsrand von El Chaltén steht eine typische österreichische Kapelle mit Holzschindeln! Sie trägt die Aufschrift: Toni Egger Gedenkkapelle. Toni Egger war ein Tiroler Bergsteiger der Ende der 50iger-Jahre bei(m Versuch) der Erstbesteigung des Cerro Torre ums Leben kam. Laut seinem Kletterpartner waren die beiden am Gipfel, die Kamera mit den Gipfelfotos wurde allerdings von der Eislawine zusammen mit Toni Egger in den Abgrund gerissen und konnte nie gefunden werden. Daher ist bis heute umstritten, ob die beiden wirklich die Erstbesteigung geschafft haben. Ein Nebengipfel des Cerro Torre wurde jedenfalls nach ihm “Cerro Egger” benannt. Im Andenken an Toni Egger und an mehrere andere Bergsteiger die in diesem Gebirge ihr Leben verloren haben, wurde die kleine Kapelle errichtet.

Bei der Wanderung zum Fitz Roy trafen wir ein junges deutsches Pärchen, das bereits seit 6 (!!!) Jahren in der Weltgeschichte herumtingelt. So lange halten wir’s sicher nicht mehr aus… 😉

Parque nacional Lauca

Von Arica aus nahmen wir um 7 Uhr in der Früh einen öffentlichen Bus in das 3,5 Stunden entfernte Dorf Putre auf 3.600 m Seehöhe. Die erste halbe Stunde fuhren wir durch dichten Nebel, dann klarte es allerdings auf und wir konnten vom Busfenster aus die kahle, aber wunderschöne Gebirgslandschaft genießen. Die Straße ins Gebirge ist recht gut ausgebaut, da sie als Transitroute für LKWs von Bolivien zum Seehafen im chilenischen Arica dient. Putre ist ein mehr als verschlafenes Dorf, fast keine Touristen aber auch kaum Dorfbewohner weit und breit. Das Dorf existiert hauptsächlich wegen des Militärstützpunktes, der dort aufgrund der Nähe zu Peru und Bolivien betrieben wird. Wir blieben für 2 Nächte in einer Unterkunft die von einem italienischen Paar geführt wird und machten am zweiten Tag eine Tagestour per Geländewagen in den Lauca Nationalpark, der noch einmal 1000 m weiter oben im Gebirge liegt. Diese Gegend ist touristisch noch weitgehend unerschlossen. Die Höhe spürt man schon sehr deutlich, bei jedem Schritt und vor allem wenn man aufsteht! Im Laufe des Tages baute sich bei mir langsam Kopfweh auf. Aber die Landschaft dort oben ist grandios, ein Bilderbuchvulkan reiht sich an den nächsten! Und mit Flavio hatten wir einen wirklich tollen Guide! Wir haben jede Menge Tiere gesehen, u.a. Vizcachas die wie eine Mischung aus Känguru und Hase ausschauen.

Puerto Ayora / Isla Santa Cruz

After we settled in in our accomodation and after a “virtual tour” through town by the owner of this place (a guy from Seattle) we had a walk to see what’s going on in this village. The road along the coast was very nice and there were a lot of nice restaurants and shops. The farther you walked away from the coast the shabbier the buildings got. Nevertheless, our host ensured us that we are absolutely safe here on Galapagos – the people here figured out that it is bad for business if there is crime. And there are enough legal ways to get to the money of the tourists…
After our excursion though Puerto Ayora and enjoying dinner we took a taxi home. No matter what our host said, we were not keen to walk the 15 min at night to one of the roads farther away from the coast where our Hostal was located. And since the taxi rides in town always only cost one Dollar, it isn’t worth thinking long if you should save the money or not.

First thing to see next day was the Charles Darwin Research Station. If you go there in the morning the chances are higher to see a lot of the huge tortoises because they are fed. It is really amazing how big they are and how they move their bodies over the bumpy and rough surface. Especially when you take into account that all the rocks are from volcanic origin and so the edges are quite sharp. Also some land iguanas can be seen at the research station. They are rarer and larger than the water iguanas.
After this pleasant start into the day we passed the so called fisherman’s harbour. Was quite interesting to see how they prepare the fresh fish and how eager the Pelicans and Sea Lions were to get a piece. After I saw this I decided that I’ll skip eating fish for a while – just as a precaution…
Next thing on our bucket list was a short hike to a gorge. The place there is one of the rare spots that you can explore on your own without a long taxi ride or a booked trip. I did a short snorkelling session there, but after we arrived it got crowded there pretty fast. The gorge reminded me a bit of the gorges in the Karijini National Park in Western Australia – but only a bit. Karijini was much more spectacular and nicer.

One way to get to the tourist’s money is to offer tours. Often it is hard to say upfront if the tour is worth the money. Like the half day trip that we booked for the following day with snorkeling next to an island for 30 US$. The price would have been ok, if we had been able to do some snorkeling – but the waves were very high and the currents strong. Nevertheless the tour was held for the full price even when it was clear to the locals that there will be no snorkeling where it was supposed to be. At least we could see some blue footed boobies (yeah, that’s their name) and some sea-iguanas. The black iguanas have algae and sea grass as a food source, so they are swimming and diving. The rest of the time they are lying around on the rocky beach and heat their bodies up again. And they are not scared of the tourists at all, actually they’re pretty stoic…

Before we took the “ferry” to the island San Cristobal we made a hike to the Tortoise Bay. Instead of Tortoises we saw some iguanas again lying on a nice beach with very fine sand. That’s at least something. We weren’t looking forward to our boat ride since the weather wasn’t very pleasing. It is possible to visit three islands with public transportation. The hub for that is Puerto Ayora on Santa Cruz. The other two islands are San Cristobal and Isabella. To both islands it is an approx. 3h ride with a speed-boat that I wouldn’t call a “ferry”. Funny thing is that there usually are 2 or 3 ships operating at the same time to the same island. So I really wonder why they use these nutshells for 26 peoples or less, instead of having one proper ferry with less environmental impact and a higher level of safety. After the ride to San Cristobal we were absolutely sure that we are not going to visit Isabella on a day trip – 5 to 6 hours on a boat on one day, especially on such a small one and in rough conditions are simply too much.

Bienvenidos a las islas Galapagos

g01

Galapagos is something special – let’s list some of the reasons why:

First of all, this archipelago was the reason why Darwin started to think about evolution. Before that, everything was believed to be made by god in the way it is.

Next thing: until modern days, the islands were never inhabitated by man, there are no aborigines of Galapagos. Even after the first discovery of their existence in 1535, the main visitors to the islands were pirates and whalers for a long long time. The islands remained a myth or a forgotten place to the world, because they were described in a not very inviting way by their first visitors. But after Darwin published his book “The origin of Species” more and more scientists came to the islands. These so called scientists, nowadays we would rather call them hunters and gatherers, eliminated some species and brought others to the edge of extinction by “collecting” samples. Some sciencific voyages took several thousand specimens back to their home port.

Another special thing is that Galapagos is a nationalpark and a UNESCO World Heritage site – only a few inhabited sites are excluded. There have already been some attempts to reduce the impacts of humans to the islands – such as the elimination of plants that don’t belong to the islands originally.

Flights to Galapagos depart solely from Guayaquil or from Quito (mostly via Guayaquil).

To enter the nationalpark you have to pay a fee – 100 US$ for adults that are not from South America. This money has to be paid in cash upon arrival at the airport in Galapagos. Now the best: there are no cash machines at the airport, so you have to cash the money before you arrive there. I don’t know what they do if you don’t have the money – sending you back where you came from is a real possible option?!

The main airport of Galapagos is Baltra – a former US military outpost during WW2. But no worries, the airport buildings and the landing strip are not from this time. Actually they are brand new. First thing that is a bit strange is that you have to take a ferry from the island Baltra to the main island of Santa Cruz. And the ferries there look totally self made. The buses that await you on the other side are not selfmade, but still you instantly start to hope that they are able to make it to the town Puerto Ayora, which is a 1 hour ride away.

Yukon, northbound

At the end of the Stewart-Cassiar-Hwy we entered the Yukon. Also a quite big territory of Canada and so it took us 2 days to reach our next target, the Kluane/Mt. St. Elias Nationalparks. On the way we stopped in Whitehorse to stock up because most towns in this region only have small grocery stores. Whitehorse is by far the biggest town around – with about 27.000 inhabitants. And it is also the gate to Yukon and Alaska for a lot of tourists – even a plane of Condor airlines is flying directly from Germany once a week to Whitehorse.

We stayed in the area of the nationalparks for 4 nights in three different locations. The nationalparks represent the largest non-polar icefield in the world. To get a better look at these icefields we took a scenic flight, but the weather allowed us only to explore one of the huge glaciers – in this case it was 60km long and max. 5km wide. Even though we didn’t see the core area of the icefield, with the Mt. Logan and Mt. St. Elias ranges, the flight was absolutely worth every dollar we paid.

Mount Rainier

Im Mount Rainier Nationalpark wurden wir von einer Schlechtwetterfront überrascht. Unten Regen, weiter oben Schnee. Der Mount Rainier – ein 4.400 m hoher aktiver Vulkan, der übrigens als einer der gefährlichsten der Welt gilt – war komplett in Nebel gehüllt. Das hat aber viele Bergsteiger nicht davon abgehalten mit ihren Touren zu starten. Weiter oben im Nationalpark wären sogar noch Schitouren oder Schneeschuhwanderungen möglich gewesen. Uns war’s definitiv zu grauslich!

Craters of the Moon National Monument

Die Landschaft im “Craters of the Moon” National Monument hat uns an Big Island in Hawai’i erinnert. Erstarrte Lava soweit das Auge reicht. Besonders interessant waren hier die Lava-Röhren (“Lava-Tubes”). Diese entstehen, wenn ein Lavastrom an der Oberfläche erstarrt, im Inneren aber noch flüssig bleibt und weiterfließt. Dabei können Hohlräume entstehen. Einige kleine und eine riesige Höhle können auf eigene Faust erkundet werden. Die große Höhle hat eine hohe Decke mit mehren Öffnungen in der Decke, durch die man aber nicht hinaus kann, weil sie zu weit oben sind. Es war spannend durch die Höhle zu klettern und zu schauen, wo es noch Ausgänge gibt. Nach einiger Zeit haben wir dann einen weiteren Ausgang entdeckt, sind rausgeklettert und an der Oberfläche wieder zum Eingang bzw. zum Wanderweg zurückgegangen. Obwohl die Landschaft wirklich großartig und für Festland-USA ziemlich einzigartig ist (glauben wir zumindest?!), waren hier relativ wenige Besucher. Hat uns überhaupt nicht gestört!! 🙂

Yellowstone & Grand Teton Nationalparks

Der Yellowstone Nationalpark wurde 1872 gegründet und ist der älteste Nationalpark der Welt. Berühmt ist er vor allem für den aktiven Geysier “Old Faithful”, der zuverlässig alle paar Stunden ausbricht und dann für ca. 5 Minuten ordentlich Wasser spuckt, und für viele andere geothermale Becken und Formationen. Yellowstone ist sicher einer der – wenn nicht DER – berühmteste Nationalpark der Welt und daher zieht’s auch jede Menge Besucher dort hin. Es hätte aber – im Vergleich zu anderen US-Nationalparks – noch schlimmer sein können. Extrem voll wurde es eigentlich nur beim Warten auf den nächsten Ausbruch des Old Faithful, da standen sicher um die Tausend Leute um den Geysier herum. Der Yellowstone Nationalpark ist riesig und allein um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anzuschauen, waren wir locker 2 Tage beschäftigt. Es hätte noch mehr zu tun und sehen gegeben, wir haben aber leider zu wenig Zeit dafür eingeplant. Am beeindruckensten für uns waren sicher die Tiere, die wir gesehen haben, vor allem die Weisskopfseeadler, einen Horst mit jungen Adlern und die riesigen Bisons. In solchen Momenten sind so happy über unsere Digitalkamera mit optischem Zoom!!!! Der Nationalpark ist übrigens insgesamt ziemlich hochgelegen, daher gab’s auch in einigen Bereichen noch jede Menge Schnee.
Direkt angrenzend an den Yellowstone liegt der Grand Teton Nationalpark, mit einer beeindruckenden, langen Bergkette mit schneebedeckten Gipfeln. In der Gegend sind wir übrigens an einer “German Bakery” vorbeigekommen, in der es endlich mal wieder ordentliches Schwarzbrot gab. Sonst haben’s die Amis ja eher mit geschmacklosem, weissem, gesüsstem (!!) Toastbrot…

Capitol Reef

The last stop on our “tour de national park” that week. The Capitol Reef National Park covers a quite small area but nevertheless it was nice to do a drive through. The weather was not so inviting to do a hike and on the other hand we had really enough of desert, prairie and rocks. So after visiting there we started to head north – a long way was ahead of us until we could visit the next national park on our list.

Bryce

 

Next stop of our National Parks & Monuments week in Utah we visited the Bryce Canyon NP. This Canyon is not like you would expect a canyon – there is only a higher side with a spectacular slope down to a lower ground – it´s not going up on the other side of the lower ground like it is at the Grand Canyon. Nevertheless this site is specatcular. And good for hikes. We did a good 4+ hours hike from the higher ground down and later up again. It was so totally worth it – the Pictures speak for themselves.

Zion

First thing to do after weekend was to visit Zion National Park. I was there in November 2013 on my own and had amazing weather and a Nationalpark more or less for me alone but next to no time. This time we had also quite good weather but even with visiting during week there was quite an amount people. Also, in summer, there is a shuttle service in place, what is smart given the geography of this dead-end valley but annoying if you want to see a lot in a limited time. Also we had to Keep in mind that we had to drive at least one and a half hour from the national park to our accommodation (a nice small B&B). On the way to the accommodation we stopped by at a newly opened german bakery and finally I could have some proper bread (at the Counter the bread was tagged as “Friesenkruste”) again.

Im Tal des Todes…wuhahaaa!!

Das “Death Valley” in der kalifornischen Mojave Wüste trägt seinen Nahmen zurecht, zumindest auf den ersten Blick. Heiß ist’s da, echt heiß und trocken, so weit das Auge reicht, unter einer gleißenden Sonne! Und dabei war noch nichteinmal Hochsommer. Passenderweise befindet sich das Visitor-Center des Nationalparks in einem kleinen Ort namens “Furnace Creek” (Furnace=Ofen). Einer der heißesten Punkte im Nationalpark ist übrigens “Badwater”, mit 85 Metern unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt des nordamerikanischen Festlandes.  Ein Landvermesser kam hier im 19. Jahrhundert mit seinem Muli vorbei und war froh, einen kleinen See zu finden, um sein Muli tränken zu können. Das Muli war jedoch störrisch und wollte partout nicht aus der Lacke trinken. Daraus schloss der Forscher, dass das Wasser schlecht, also “bad water” sei, und benannte den Ort dementsprechend. Tatsächlich besteht der kleine See aus ungenießbarem Salzwasser. Zwar sieht man im Death Valley fast nur Wüste, Felsen und Salzflächen soweit das Auge reicht, das Tal ist aber gar nicht so “tot” wie man glauben mag: ganz im Gegenteil herrscht hier sogar eine hohe Artenvielfalt, mit beispielsweise über 1000 verschiedenen Pflanzenarten, die es geschafft haben, sich an die trockenen Lebensbedingungen anzupassen. Die Landschaft ist faszinierend und ein ziemlicher Kontrast zu den anderen amerikanischen Nationalparks.

Unter den Mammutbäumen…

Der Sequoia Nationalpark ist etwas ganz besonderes! In ihm stehen einige der größten und ältesten lebenden Bäume der Welt, die Sequoias  (Sequoiadendron giganteum). Allen voran der nach m³ größte Baum der Welt, der “General Sherman”. In einem etwa 1-stündigen Rundweg sind wir unter diesen gigantischen Bäumen umhergegangen und haben über deren beeindruckende Größe und biblisches Alter gestaunt, bei manchen Bäumen über 2.500 Jahre, das ist für einen Menschen einfach unvorstellbar! Wir waren auf jeden Fall sehr beeindruckt!! Und in diesem Nationalpark war glücklicherweise auch etwas weniger los. Toller Tag!

Yosemite Nationalpark

Der kalifornische Yosemite Nationalpark ist riesig (über 3.000 km², zum Vergleich: Vorarlberg hat 2.600 km²). Die meisten Touristen, so wie wir, besuchen aber nur einen kleinen Bereich des Parks, das spektakuläre Yosemite Valley.  Vorbei an senkrechten Felswänden – allen voran der berühmte “El Capitan” – geht’s per Auto zu einem Parkplatz am Talschluss. Von dort aus kann man mehrere kürzere oder längere Wanderungen unternehmen. Wir haben uns für eine 5 stündige Tour hinauf über 2 Wasserfälle entschieden und die Anstrengung hat sich wirklich gelohnt! Entlang der ganzen Strecke, hinauf und hinunter, gibt’s spektakuläre Aussichten. Die Besuchermassen ebben nach dem ersten Wasserfall Gott sei Dank etwas ab, so kann man die Natur weiter oben noch besser genießen. Vom Wanderweg aus konnten wir einige Kletterer auf der berühmten Felskuppel “Half Dome” beobachten. An den Picknickplätzen laufen Horden von zahmen Eichhörnchen und Streifenhörnchen herum. Leider werden diese Tiere trotz Verbots ständig von Besuchern gefüttert und geraten dadurch nicht nur in Abhängigkeit zum Menschen, sondern entwickeln sich zu einer echten Plage. Bei der Rückfahrt sind wir noch zu einem hochgelegenen Aussichtspunkt gefahren, von dem aus man einen tollen Überblick über das Yosemite Valley hat. Der Yosemite Nationalpark ist wunderschön, die bekannten Sehenswürdigkeiten sind aber leider von Touristenmassen überlaufen. In anderen Ecken des Parks kann man sicher jede Menge Ruhe und Einsamkeit genießen, hier nicht wirklich. Großartig ist’s trotzdem, die Besuchermassen zieht’s nicht umsonst hierher…