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Erste Eindrücke aus Chile: Arica

 

Genau am Wochenende des Unabhängigkeitstages sind wir in Chile bzw. in der Grenzstadt Arica im äußersten Norden des Landes angekommen. Überall wehten chilenische Flaggen und die halbe Stadt war am Strand um zu feiern. Arica ist eine freundliche, sonnige Stadt und Ausgangspunkt für Touren in den Nationalpark Lauca. Außerdem wurden in der Nähe der Stadt die angeblich ältesten Mumien der Welt gefunden, die der Chinchorro-Kultur. Diese Menschen haben vor Tausenden von Jahren alle ihre Toten in aufwändigster Art und Weise präpariert und somit quasi unsterblich gemacht. Nicht nur Adelige oder besonders wichtige Mitglieder der Gesellschaft, sondern jeden, selbst ungeborene Babies.  Makaber aber wahr: Sie gingen dabei in ähnlicher Art und Weise vor, wie heutzutage Tiere ausgestopft werden.  Ein tolles Museum in der Nähe von Arica widmet sich diesem interessanten Thema und stellt die Geschichte der Völker dar, die vor den spanischen Eroberern und sogar noch vor den Inca in dieser Gegend – im Gebirge und an der Küste – gelebt haben.

In Arica fanden wir eine gemütliche Unterkunft: eine Jugendherberge die von einem Neuseeländer und einer Peruanerin betrieben wird. Das Frühstück war eines der besten bisher in Südamerika.

Arequipa

Arequipa haben wir eigentlich nur als Akklimatierungs-Stopp vor Cusco eingeplant (es liegt auf ca. 2.400 m Seehöhe), die Stadt hat sich aber als schönes Ziel herausgestellt. Im Gegensatz zu den zwei Wochen in Lima davor, haben wir ENDLICH wieder die Sonne gesehen und konnten die angenehmen frühlingshaften Temperaturen genießen. Arequipa ist umgeben von hohen Bergen und einigen Vulkanen. Besondere Highlights für uns: eine riesige, bunt bemalte Klosteranlage, unsere Unterkunft – eine hübsche Pension in einem historischen Gebäude – mit einem süßen Wachhund, und einige gute Restaurants – allen voran eine “Creperie”. Endlich können wir’s uns wieder leisten, Essen zu gehen! Und nicht zu vergessen: das interessante Museum mit der berührenden Inka-Eismumie namens “Juanita” die von Forschern auf dem Gipfel eines Vulkans gefunden wurde…

Welterbestadt Cuenca

Ein paar Eindrücke aus Cuenca, einer ca. 500 km südlich von Quito gelegenen ecuadorianischen Kleinstadt. Das bedeutet eine ca. 14-stündige Busfahrt in einem vollgestopften Bus oder einen knapp 1-stündigen Flug. Wir haben uns für letzteres entschieden und konnten dadurch tolle Ausblicke auf 2 schneebedeckte Vulkankegel und das ecuadorianische Hochland genießen. Cuenca wirkt ruhiger und viel gemütlicher als Quito. Zwischen vielen hübschen renovierten Häusern aus der Kolonialzeit verfallen andere Gebäude vor sich hin. Es wird jedoch auch aktuell fleißig renoviert. Cuenca scheint eine Art sonniger und vor allem günstiger Alterswohnsitz für Pensionisten aus den USA geworden zu sein und man trifft hier weit mehr ausländische Touristen als in Quito. Wir sind für eine Nacht in einer kleinen Pension geblieben und haben uns sehr gut in einem Englisch/Spanisch-Mix mit unseren freundlichen Gastgebern unterhalten. Die Cafés und Restaurants haben hier außerdem viel einladender und interessanter auf uns gewirkt, als in Quito, unter anderem gibt’s ein vegetarisches Lokal, das vegetarische Interpretationen von ecuadorianischen Klassikern anbietet, und eine Mikrobrauerei. Von uns eine 4-Sterne Bewertung für Cuenca! Wirklich sehenswert!!

Kettensägen-Kunst

In Chetwynd (British Columbia) finden jedes Jahr internationale Meisterschaften im Kettensägen-Schnitzen statt. Heuer wär’s Ende Juni soweit gewesen, für uns leider zu früh. Die fertigen Skulpturen kann man aber über die ganze Stadt verteilt besichtigen. Schon toll, wenn man bedenkt, dass diese Figuren mit so etwas Grobem wie einer Kettensäge gemacht wurden!!

Some Impressions

We found a good internet connection to upload some pictures.

You can see pictures of our arrival and then some pictures of the MONA – museum of old and modern art in Hobart. Great Museum! Like a piece of art that writes words with water drops, etc.

From Hobart itself I didn´t make that much pictures – I try to take Pictures when the Motive is really worth it and Hobart, yeah, it´s a nice town but nothing special to photograph.

We are travelling now with a car to the north – let´s see how often there a possibility is to add an entry.