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So geht “Camping”…

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…in den USA und Kanada. Hier gibt’s fast nur Campingwägen Marke “Zweitheim”, oft werden hinten sogar noch kleine Autos oder Quad-Bikes angehängt. Als ob das Modell auf dem Foto nicht schon groß genug wäre, kann man den Anhänger auch noch seitlich ausfahren! Und der Platz wird gebraucht, denn das Allernötigste von daheim muss schließlich mit in den Urlaub, sprich: das halbe Haus. Dieses Modell ist übrigens bei weitem nicht das größte das wir hier gesehen haben, man stelle sich Campingwägen in Reisebus-Größe vor. Und weil solche Monster hier die Regel und nicht die Ausnahme sind, sind die Campingplätze auch darauf ausgerichtet, und bieten große geschotterte “pull-through” Stellplätze an. Auf ein schönes Stückchen Gras darf man da als einfacher Zelt-Besitzer kaum hoffen.

Übrigens: Es ist hier tatsächlich so, dass viele reiselustige Rentner mit Pensionsantritt ihr Haus verkaufen, komplett in einen dieser Monster-Campingwägen umziehen und fortan in Nordamerika der Sonne hinterher fahren. Wir haben ein Paar getroffen, das schon seit 10 Jahren auf diese Art und Weise unterwegs ist.

 

Weisse Nächte

Auf dem Weg nach Norden sahen wir am Rande des Stewart-Cassiar Highways zum ersten Mal eine Bärin mit einem Jungen, die sich aber relativ schnell in den Wald verabschiedeten. Am Abend machten wir einen Stopp auf einem Campingplatz der Naturschutzbehörde an einem wunderschönen See, dem Boya-Lake. Und dort wurde uns zum ersten Mal richtig bewusst, dass es überhaupt nicht mehr dunkel wird. Die Abenddämmerung geht nahtlos in die Morgendämmerung über. Die Zeit dazwischen hat etwas Magisches, es ist hell, aber ganz ruhig. Die innere Uhr ist da natürlich komplett verwirrt, vor allem weil man ja im Zelt nicht einfach die Jalousien runterlassen und den Raum abdunkeln kann. Und auf diesem Zeltplatz hatten wir das erste – und eigentlich einzige Mal in Kanada – das Glück, ein Stück Grasfläche zu ergattern, auf dem wir unser Zelt aufstellen und die Zelthaken ordentlich im Boden versenken konnten. Sonst gibt’s immer nur Schotterflächen, die eigentlich nicht für Zelte, sondern für die monströsen Campingwägen (eher Zweithäuser!!) der Amis und Kanadier ausgelegt sind.

Am nächsten Morgen liehen wir uns ein Kanu aus und machten eine Tour am See. Das Wasser war so klar, wie ich es sonst noch kaum gesehen habe, aber leider ziemlich kalt. Robert war trotzdem schwimmen. Am gleichen Tag lief uns noch eine zweite Bärin über den Weg, diesmal gleich mit 3 Jungen. Süss die Kleinen, aber zu nahe kommen darf man ihnen nicht!

Coromandel Peninsula

Here we had two major targets that we wanted to see – the Hot Water Beach and the Cathedral Cove. The two spots are quite near to each other located and we were lucky with the low Tide. Both attractions are mainly interesting at low tide because the hot water wells on the beach are under water at high tide and the cathedral cove – how should I say it – just see the pictures 😉 The weather was so great that we only had a short look at thermal spot of the Hot Water Beach and spent the rest of the time there at the normal beach. For the Cathedral Cove we were really just at the right time – half an hour later and we couldn´t have gone through the whole cove to the other side.

We decided to drive up the whole peninsula to Port Jackson – there is nothing except a camping site of the DOC next to the beach  and 2 farms. It was such a nice place and such good weather that we extended our stay for one night. We went swimming and also a bit hiking. A Highlight for myself was also to try out to cook something with this BBQ places that ere so common here around. The result was very tasty 🙂

Before we left this place we spotted a big ship in the distance that seemed to be huge. I made a Picture and later on I seached the Internet for this ship. It is simply called “A” and belongs up to now to the Top 20 super yachts of the world. The cost for this thingy is estimated to be around 300 Million US Dollar…..