Monthly Archives: November 2014

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that’s the amount of minutes (+/- 20min) it took us to travel one time around the world. Or – to say it in a better way: 278 days, 14 hours and 15 minutes.

Welcome surprise at the airport! :D Happy, but exhausted after the long flight!
Welcome surprise at the airport! 😀 Happy, but exhausted after the long flight!

And for this time I use Munich airport as reference since we closed the loop exactly where we are standing on the picture above.

Let’s compare the route we planned…

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…with the one we’ve actually done:

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The most obvious thing is that we managed only half the island destinations we wanted to do. Instead we travelled through Australia more thoroughly and added Uruguay. We skipped the east coast of the USA (special thanks again to the US homeland security and border control) and focussed on the western parts of the US and Canada with much more driving distance and much less flying compared to the original plan. South America was at the time of the rough plan really in a far future, so there were a lot of changes – the most noteworthy one is that we couldn’t take a rental car due to the high costs with not very much insurance.

Overall everything worked out great and it was an amazing trip. When we arrived at home I didn’t feel like I had been away for so long. I think the internet changed the way of travelling completely. Mostly it really doesn’t matter where you are on the globe – if the internet connection is good you can keep in touch with everyone.

Good to be home again!!! There is no place like home. 😀

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The absolute southernmost point for us – at least for this trip ;-)

From Torres del Paine we traveled back to Puerto Natales and after one night we took the bus back to El Calafate. There we mainly relaxed and prepared ourselves for further travelling. In fact we had more days in El Calafate than originally planned since the weather was mostly in our favour in Patagonia and so we didn’t need our spare days to sit out bad weather.

We left El Calafate on a rainy day to fly further south to Ushuaia on Tierra del Fuego (aka Feuerland). Ushuaia is the southermost town in the world (“la ciudad mĂĄs austral del mundo”). Further south there only are a few small chilean villages and beyond that, the next human settlements are research stations in Antarctica. Ushuaia’s location and infrastructure made it the number one place to start a cruise to Antarctica. We would have loved to do that, but 6000 USD per person for a 10 day trip is nothing that I would call a bargain. Instead we enjoyed the long days just looking at the marvellous landscape with the high snow-capped mountains, the deep blue sea and the fast changing weather. The first two nights we stayed in town, then we moved to another place a bit outside of Ushuaia on top of a hill by the sea. There we had a great view, a beautiful room, a good breakfast and the possibility to hike a bit in the mountainside. What a nice end to our world-trip! 🙂

In 4 Tagen durch den Nationalpark Torres del Paine

4 Tage lang folgten wir der “W-Route” von West nach Ost durch den Nationalpark Torres del Paine. Bei der 2-stĂŒndigen Busfahrt in den Park von Puerto Natales aus beschlichen uns leichte Zweifel, ob dieser Plan so eine gute Idee war: es schneite nĂ€mlich munter vor sich hin. Wir ließen uns aber nicht die Stimmung vermiesen. Und außerdem hatten wir schon die kommenden 3 NĂ€chte in BerghĂŒtten (Refugios) entlang des Weges vorgebucht. Wir schlafen zwar nicht ungern im Zelt, aber wir hatten keine Lust erst den ganzen Tag das Campingequipment herumzuschleppen und dann bei den eisigen Temperaturen in der Nacht draußen zu schlafen. Ein lĂ€cherliches Stockbett im Schlafsaal ohne BettwĂ€sche (Schlafsack haben wir selbst mitgenommen) in den Refugios ist zwar unverschĂ€mt teuer, aber nachdem wir gehört hatten, dass diese Wanderung wirklich spektakulĂ€r sein soll haben wir in den sauren Apfel gebissen und trotzdem gebucht. Auch das gesamte Essen fĂŒr die 4 Tage haben wir mitgenommen, da die Preise in den Refugios eine Frechheit sind. Dadurch waren unsere RucksĂ€cke auch ohne Zelt und Isomatten riesig. Wir beschlossen im Westen des Parks mit der Tour zu starten, das  bedeutet, dass nach der Busfahrt noch eine FĂ€hrfahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung folgte. Es schneite immer wieder, dann klarte es kurzfristig auf. Das Wetter in dieser Gegend wechselt unglaublich schnell. So Ă€hnlich, wie wir es von Schottland kennen. Aber die Landschaft ist bei jeder Witterung spektakulĂ€r: schroffe Berge, tĂŒrkise Seen, karge Wiesen, noch nicht in vollem GrĂŒn, da der FrĂŒhling erst im Anmarsch ist.

Die erste Teilstrecke der Tour fĂŒhrte in etwa 2 Stunden vom Anlegeplatz der FĂ€hre aufwĂ€rts zu einem Aussichtspunkt auf den Grey Gletscher und dann wieder zurĂŒck zum ersten Refugio. Kaum hatten wir den Gletscher in der Ferne im Blick, zog von Westen eine dunkle Schneewolke herein und innerhalb von Sekunden befanden wir uns mitten in einem Schneesturm. Starker Wind, dichtes Schneetreiben, kaum Sicht. Der Gletscher war verschwunden. Na großartig! Aber damit muss man in dieser Gegend zu jeder Jahreszeit rechnen. Wir kehrten am Aussichtspunkt um und beeilten uns ins erste Refugio zu kommen. Die BerghĂŒtte (VĂ©rtice Paine Grande “Logde”) bot leider nur wenige Möglichkeiten zum AufwĂ€rmen. Ein zugiges, eiskaltes Loch. Wer weiß, ob es im Zelt nicht Ă€hnlich gemĂŒtlich gewesen wĂ€re, jedenfalls aber viel billiger… Tag 2 schaute zum GlĂŒck direkt von der FrĂŒh weg viel besser aus. 7 Stunden lagen vor uns bis zur nĂ€chsten Unterkunft. Im Sonnenschein kein Problem. Der Weg und die Aussicht waren großartig und abwechslungsreich. Von einem tĂŒrkisblauen See ging es hinauf zu einem imposanten hĂ€ngenden Gletscher, an dem wir mehrere Lawinen beobachten konnten. Refugio Nummer 2 (Los Cuernos, FantĂĄstico Sur) am Abend  war zum GlĂŒck deutlich gemĂŒtlicher, viel kleiner und daher leichter beheizbar. Außerdem konnten wir unsere mĂŒden FĂŒĂŸe auf der windgeschĂŒtzten Terrasse in der Sonne mit Blick auf die steil aufragenden BergwĂ€nde ausruhen. Tag 3 wartete mit strahlendem Sonnenschein und höheren Temperaturen auf. In 5 Stunden schafften wir den Weg zu Refugio Nummer 3 (El Chileno, FantĂĄstico Sur). An diesem Tag gönnten wir uns eine etwas lĂ€ngere Pause und genossen im Sonnenschein vor der HĂŒtte selbstgekochte Spagetti mit Tomaten(suppen)-Sauce und eine Flasche Rotwein. Selten hat uns Rotwein so gut geschmeckt! Highlight der letzten Etappe der Wanderung ist die Aussicht auf die Torres del Paine bei Sonnenaufgang – so hatten wir es zumindest gehört. Das bedeutet aber, entweder auf einem weiter oben gelegenen Campingplatz zu schlafen und im Morgengrauen nur eine 3/4 Stunde auf den hochgelegenen Aussichtspunkt hinaufzuwandern, oder wie wir, vom letzten Refugio aus in 1 3/4 Stunden. Um 4 Uhr war daher im Stockdunklen Abmarsch. Ein paar wenige andere Leute aus dem Refugio taten es uns gleich. Der Sternenhimmel in der mondlosen, klaren Nacht war atemberaubend. Immer dem richtigen Weg zu folgen war trotz Stirnlampe nicht ganz leicht. Über viele BachlĂ€ufe und BrĂŒcken ging es auf steilen Wegen stetig bergauf. Wir schafften es rechtzeitig zum Aussichtspunkt und konnten einen spektakulĂ€ren aber eiskalten Sonnenaufgang genießen. Langsam fĂ€rbten sich die Spitzen der Torres del Paine in immer intensiverem Rot. Ein geniales Fotomotiv! Nach der RĂŒckkehr ins Refugio verspeisten wir die Reste unseres Proviants, danach ging’s hinunter ins Tal von wo aus wir mit dem Bus nach Puerto Natales zurĂŒckkehrten. Wunderbare, aber anstrengende 4 Tage lagen hinter uns und damit auch die letzte, lange Wanderung auf unserer Weltreise.

Puerto Natales

Overall we stayed three times in Puerto Natales – first time we were coming from El Calafate and checked out when we should go to the national park Torres del Paine. Weather forecast was not that great, so we decided to do the trip to Punta Arenas first. When we came back, the weather forecast was promising, so we used our time in Puerto Natales to arrange everything for a long hike in the national park. And the last time was, when we returned from the park for a short  stop before returning to El Calafate.

Every stay in this town was great and we will go back to this place for sure. Perhaps we once will do the 4-day ferry-ride starting in Puerto Montt down through the sounds of the flooded Andes.