Daily Archives: September 24, 2014

Bye bye Cusco!

Noch ein paar Bilder aus Cusco, vor unserem R├╝ckflug nach Lima. Sch├Ân wars! ­čÖé

Urubamba

 

In Urubamba haben wir eine wirklich h├╝bsche Unterkunft gefunden – eine Pension, die von einem franz├Âsisch-peruanischen Paar mit einer s├╝├čen kleinen Tochter gef├╝hrt wird. In dem paradiesischen Garten sind wir stundenlang gesessen – haben gelesen, mit den Hunden gespielt, die Kolibris beobachtet┬áoder einfach nur die Sonne und W├Ąrme┬ágenossen. Das Fr├╝hst├╝ck dort war eines der besten unserer ganzen Reise! Au├čerdem war es┬áinteressant mit den Besitzern ├╝ber ihre Erfahrungen als Unternehmer in Peru zu sprechen – und das ist wie man sich denken kann nicht immer einfach.

Am n├Ąchsten Tag sind wir mit einem winzigen Motortaxi zum Busbahnhof von Urubamba gefahren (die Pension liegt etwa 2 km au├čerhalb des Orts) und haben┬ádort ein Taxi f├╝r eine mehrst├╝ndige Rundfahrt in die Umgebung gemietet. Erster Stopp waren beeindruckende Inkaruinen namens Moray. Die Amphitheater-f├Ârmigen Anlagen im Boden┬áwurden von den Inka h├Âchstwahrscheinlich als landwirtschaftliche Versuchszentren verwendet. Beispielsweise wurden Pflanzen, die┬áurspr├╝nglich nur in┬áhohen Lagen vorkamen, wie die Kartoffel, an niedriger gelegene Gebiete “gew├Âhnt”, in dem sie schrittweise auf immer tieferen Terrassen gepflanzt wurden. Auf den einzelnen Ebenen herrscht unterschiedliches Mikroklima: am Rand erreichen die Temperaturen┬áim Sommer um die 25 Grad, am Boden der Anlage k├Ânnen sie bis auf 50 Grad steigen. Auch umgekehrt wurde dieses Prozess durchgef├╝hrt, z.B. mit der Kokapflanze, die normalerweise nur im feuchtwarmen Dschungel vorkam.

Zweiter Stopp war eine im Betrieb befindliche Salzgewinnungsanlage (Maras). Salzhaltiges Wasser aus den Bergen wird über Terrassen geleitet und verdunstet in einer Vielzahl an kleinen Becken. Zurück bleibt Salz, das von verschiedenen Familien geerntet und verkauft wird. Die Anlage bietet einen sehr speziellen, unwirklichen Anblick!

Von Urubamba ging’s dann mit einem Colectivo wieder zur├╝ck nach Cusco.