Markt in Otavalo

Otavalo ist eine kleine Stadt etwa 2 Bus-Stunden nördlich von Quito. Dort findet jeden Samstag einer der größten Open-Air Märkte Südamerikas statt, von Kleidung über Kunsthandwerk und Essen gibt’s dort alles. Laut unserem Reiseführer ist Otavalo ein „Muss“, also haben wir uns auch auf den Weg gemacht. Den richtigen Bus zu erwischen war schon ein Abenteuer, exakte Zeitpläne oder genau festgelegte Haltestellen gibt’s nämlich nicht. Der Markt selbst war für uns aber leider ziemlich enttäuschend, nach 1,5 Stunden in dem Gewusel hat‘s uns auch schon wieder gereicht. An den Ständen sieht man jede Menge Ramsch, den man in ähnlicher Form auch bei uns finden kann – vieles davon „made in China“. Außerdem wiederholt sich nach 4 oder 5 Ständen das Angebot. Wenn man daheim gerne auf Flohmärkte oder Kirtage geht, dann wird man diesen Markt auch mögen, ansonsten kann man sich das wirklich sparen. Otavalo selbst ist auch kein wirkliches Highlight, im Vergleich zu Quito ziemlich konfus und heruntergekommen. Die Fahrt mit dem Bus aufs Land war zumindest sehr interessant und wirklich billig. Unterwegs sind immer wieder fliegende Händler ein- und ausgestiegen und haben den Passagieren Essen und Getränke angeboten. Die Landschaft außerhalb von Quito hat uns gefallen und ist sicher noch einmal eine Reise wer, leider haben wir dafür nicht genug Zeit eingeplant.

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