So geht “Camping”…

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…in den USA und Kanada. Hier gibt’s fast nur Campingwägen Marke “Zweitheim”, oft werden hinten sogar noch kleine Autos oder Quad-Bikes angehängt. Als ob das Modell auf dem Foto nicht schon groß genug wäre, kann man den Anhänger auch noch seitlich ausfahren! Und der Platz wird gebraucht, denn das Allernötigste von daheim muss schließlich mit in den Urlaub, sprich: das halbe Haus. Dieses Modell ist übrigens bei weitem nicht das größte das wir hier gesehen haben, man stelle sich Campingwägen in Reisebus-Größe vor. Und weil solche Monster hier die Regel und nicht die Ausnahme sind, sind die Campingplätze auch darauf ausgerichtet, und bieten große geschotterte “pull-through” Stellplätze an. Auf ein schönes Stückchen Gras darf man da als einfacher Zelt-Besitzer kaum hoffen.

Übrigens: Es ist hier tatsächlich so, dass viele reiselustige Rentner mit Pensionsantritt ihr Haus verkaufen, komplett in einen dieser Monster-Campingwägen umziehen und fortan in Nordamerika der Sonne hinterher fahren. Wir haben ein Paar getroffen, das schon seit 10 Jahren auf diese Art und Weise unterwegs ist.

 

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