Monthly Archives: July 2014

Vancouver

We took a bus from Seattle to Vancouver, so we had to carry all of our belongings around. There we figured out that we had too much weight in our bags and that we definitly have to reduce stuff. Reducing stuff, relaxing and planning for South America were our main objectives for our 5 night stay in Vancouver. Sightseeing was not really a high priority, but based on what we saw we know that we will come back again one day.

Seattle

Seattle, die Stadt des Regens. Wir hatten aber – zumindest an 2 Tagen – Glück mit dem Wetter. Unsere Unterkunft war diesmal ganz außergewöhnlich: ein hübscher, gemütlicher, winziger Zigeunerwagen ganz aus Holz (vom Vermieter selbst gebaut), wieder über airbnb gebucht. Dazu gab’s im Haus der Gastgeber ein Wohnzimmer mit Essbereich und ein Bad, das man mit anderen Mietern teilen musste. Das war aber gar kein Problem, wir haben uns gut mit unseren Mitbewohnern unterhalten.

Die Stadt Seattle hat eine ganz ungewöhnliche Geschichte,  von der wir bei einer “Underground” Tour mehr erfahren haben. Der Name “Seattle” stammt von einem Häuptling eines in der Gegend ansässigen Indianerstammes. Damit die Gründungsväter von Seattle diesen Namen benutzen durften, mussten sie dem Häuptling ab 1853 lebenslang jedes Jahr einen ordentlichen Geldbetrag bezahlen. Sie dachten sich: der ist schon um die 60 (für damalige Verhältnisse ziemlich alt!), der wird’s sowieso nicht mehr lange machen. Er wurde aber über 90 und die Stadt Seattle musste tief in die Tasche greifen. Seattle wurde übrigens 2 mal erbaut, zum 2. Mal nachdem die ursprüngliche, ganz aus Holz erbaute untere Stadt komplett abgebrannt war. Das kam den Bewohner im Grunde genommen aber ganz gelegen, denn bei der ursprünglichen Stadtplanung hatte man so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann (Lage in einer Ebene mit starken Gezeiten, Probleme mit der Kanalisation etc.) Der Plan war, das komplette Stadtgebiet um ein paar Meter mit Erde aufzuschütten, damit das Meer bei Flut nicht mehr die Strassen überschwemmt und damit man ein Gefälle für die Kanalisation ins Meer zustande bringt. Das hätte jedoch Monate bis Jahre gedauert. Den Geschäftsinhabern in Seattle war das zu lang, um mit ihren Geschäften zu warten, daher sagten sie: wir bauen unsere Gebäude wieder auf, egal was drumherum passiert. Die Stadtväter konnten dagegen nichts machen, gaben jedoch die Vorgabe heraus, alle Gebäude so zu errichten, dass die Haupt-Eingangstüren und Fenster erst in einigen Metern Höhe liegen. Im Laufe der kommenden Monate und Jahre errichtete die Stadt dann zwischen den Gebäuden Dämme aus Stein, die mit Erde aufgefüllt wurden. Darauf wurden die Strassen gebaut. Zwischend den Dämmen und den Gebäuden wurde jedoch ein Abstand eingehalten, das heißt, statt eines Gehsteiges klaffte neben den Geschäften ein mehrere Meter tiefer Abgrund, in den nicht nur ein betrunkener Saloonbesucher stürzte. Um von einem Gebäude ins nächste zu kommen, musste man zuerst mit Leitern auf die Strasse hinaufklettern und dann beim nächsten Gebäude wieder in den Abgrund hinunterklettern. Man stelle sich Damen mit Reifröcken dabei vor…. Irgendwann wurden  allerdings Gehsteige aus Holzbrettern und Stahlträgern über die Lücken gebaut. Darunter befanden sich dann ein unterirdischer Markt, Vorratsspeicher bzw. lange unterirdische Tunnel. Und die Reste davon kann man auch heute noch im Rahmen einer geführten Tour besichtigen. Und noch ein lustiges Detail: nach dem großen Brand hatten die meisten Geschäftsinhaber in Seattle ihr gesamtes Hab und Gut mit allen Waren verloren, es kam jedoch glücklicherweise niemand dabei ums Leben. Letzteres war im speziellen für ein Business ganz besonders vorteilhaft: das Bordell. Die Besitzerin war die einzige Geschäftsinhaberin in Seattle, die ihr Geschäft ohne größere Verluste direkt nach dem Brand wieder aufnehmen konnte. Und das ermöglichte es ihr auch, großzügige Kredite an andere Geschäfte zu vergeben. Kurz gesagt: ohne das Bordell wäre Seattle niemals so schnell wieder aufgebaut worden. Und deshalb kann man wohl mit Fug und Recht sagen – obwohl’s wahrscheinlich so nicht in den offiziellen Geschichtsbüchern steht – dass eine “Puffmutter” zu den “Gründungsvätern” von Seattle gehört hat.

Kettensägen-Kunst

In Chetwynd (British Columbia) finden jedes Jahr internationale Meisterschaften im Kettensägen-Schnitzen statt. Heuer wär’s Ende Juni soweit gewesen, für uns leider zu früh. Die fertigen Skulpturen kann man aber über die ganze Stadt verteilt besichtigen. Schon toll, wenn man bedenkt, dass diese Figuren mit so etwas Grobem wie einer Kettensäge gemacht wurden!!

Milestone Zero

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On our way back we made a stop in Dawson Creek where the Alaska Highway (http://en.wikipedia.org/wiki/Alaska_Highway#mediaviewer/File:Alaska_Highway1.png)  offically starts. All in all we drove about 1100 Miles of this road (some sections we drove twice) – only the last 120 Miles in Alaska we didn´t explore.

A lot of wildlife and a hot spring…

…that’s what the Alaska Highway offered to us after Watson Lake. Of course not to forget the stunning landscape. The first animal was a single huge bison, followed a little bit later by a single bear. Then we encountered a big herd of bisons on both sides of the road and on the road. After several hours of driving through nowhere, we arrived in the middle of nowhere, the campsite at the Liard river hot springs. (In Canada, there are a lot of “nowheres”, and in between these nowheres, there sometimes is something with a name, and this is then “the middle of nowhere” – also quite common here around…) The hot spring is located in the forest and can be reached by a 400 m wooden pathway through a wetland. This wetland is a tempting place for moose, because the grass there is very nutritious, due to the water of the hot spring. So we were lucky to see some moose twice. The next day we scored again, when we saw a cariboo – so the big three (bison, bear, cariboo) were complete.

And by the way, for all non-native English speakers: in North America the “Elch” is called “moose” (Alces alces) and an “elk” is a Wapiti deer (Cervus canadensis)… how confusing is that??

Südwärts…

…durch den Yukon. Mit Dawson City sind wir am nördlichsten Punkt unserer Reise angekommen, und weil wir so weit hinaufgefahren sind, müssen wir die ganze Strecke auch wieder hinunterfahren. Auf dieser Etappe hatten wir ein paar interessante Stopps: die Carcross-Desert, eine winzige Wüste, die aus einem urzeitlichen See entstanden ist. Den White-Pass an der Grenze Kanada/Alaska, den die Goldschürfer im 19.Jhd im Winter, zu Fuß und mit schweren Lasten bepackt überqueren mussten. Viele von Ihnen ließen auf diesem Abschnitt ihr Leben. Wir konnten bequem mit dem Auto hinauffahren, es führt jedoch auch ein, aufgrund seiner historischen Bedeutung sehr populärer und bereits Monate im Voraus ausgebuchter, mehrtägiger Wanderweg hinauf. Und zuletzt noch den Schilderwald in Watson Lake: eine unüberschaubare Ansammlung von (Orts)Schildern aus aller Welt, die 1942 von einem US-Soldaten begonnen wurde, der beim Bau des Alaska Highways beschäftigt war. Von Heimweh geplagt, stellte er in Watson Lake ein Schild mit Namen und Entfernung seiner Heimatstadt auf. Viele folgten seitdem seinem Beispiel. Wir hatten leider kein Schild dabei…

So geht “Camping”…

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…in den USA und Kanada. Hier gibt’s fast nur Campingwägen Marke “Zweitheim”, oft werden hinten sogar noch kleine Autos oder Quad-Bikes angehängt. Als ob das Modell auf dem Foto nicht schon groß genug wäre, kann man den Anhänger auch noch seitlich ausfahren! Und der Platz wird gebraucht, denn das Allernötigste von daheim muss schließlich mit in den Urlaub, sprich: das halbe Haus. Dieses Modell ist übrigens bei weitem nicht das größte das wir hier gesehen haben, man stelle sich Campingwägen in Reisebus-Größe vor. Und weil solche Monster hier die Regel und nicht die Ausnahme sind, sind die Campingplätze auch darauf ausgerichtet, und bieten große geschotterte “pull-through” Stellplätze an. Auf ein schönes Stückchen Gras darf man da als einfacher Zelt-Besitzer kaum hoffen.

Übrigens: Es ist hier tatsächlich so, dass viele reiselustige Rentner mit Pensionsantritt ihr Haus verkaufen, komplett in einen dieser Monster-Campingwägen umziehen und fortan in Nordamerika der Sonne hinterher fahren. Wir haben ein Paar getroffen, das schon seit 10 Jahren auf diese Art und Weise unterwegs ist.

 

Dawson City

Bei Dawson City mündet der berühmte Klondike-River in den noch berühmteren Yukon-River, und dort am sogenannten “Discovery Creek” wurde 1886 Gold entdeckt. Das führte – mit einiger Verzögerung, denn die Nachricht vom Goldfund brauchte mehrere Monate bis in die “Zivilisation” – zu einem gewaltigen Goldrausch, bei dem jedoch die wenigsten Goldgräber auch tatsächlich zu Reichtum gelangten. Vielmehr wurden diejenigen reich, die die Goldgräber mit Ausrüstung und diversen anderen Waren und Dienstleistungen (!) versorgten. Viele Menschen kamen bereits bei der langen beschwerlichen Anreise zu den Goldfeldern ums Leben, bis dahin waren die besten “Claims” ohnehin schon vergeben und viele Glücklose kehrten dem Norden bankrott den Rücken.

Wenn wir schon mal da oben sind, so dachten wir, müssen wir das mit dem Goldwaschen auch mal selbst ausprobieren. Und tatsächlich sind wir auf Gold gestoßen!! Leider nur im Rahmen eines Goldschürf-Schnell-Kurses mit präparierten Pfannen. Spaß hat’s aber trotzdem gemacht.

Unsere erste Unterkunft in Dawson City war eine seeehr rustikale Jugendherberge auf der anderen Seite des Yukon, zu rustikal für uns (kein Strom, kein fließendes Wasser und schon gar kein Warmwasser für eine Dusche, dafür aber übelriechende Plumpsklos…), deshalb blieben wir nur eine Nacht. Dort trafen wir ein Paar aus Österreich, die gerade mehrere Wochen den Yukon hinuntergepaddelt sind, und einen jungen Deutschen, der aktuell mit Schwammerlsuchen (und zwar Morcheln!) in Kanada sein Geld verdient und davor im peruanischen Amazonasgebiet auf eigene Faust mit dem Schlauchboot im Dschungel unterwegs war. Dagegen sind wir mit unserer Weltreise sowas von stinknormal!! Es war auf jeden Fall ein interessantes Gespräch und ein schöner Abend. Am nächsten Morgen sind wir dann aber mit der Fähre nach Dawson City hinüber gefahren und haben uns dort im “Bunkhouse” ein Zimmer mit Gemeinschaftsbad gegönnt

Dawson City besteht aus einer Reihe von nostalgischen Holzhäusern, mit matschigen Straßen und Gehsteigen ebenfalls aus Holz. Es gibt einige schräge Bars mit toller Livemusik am Abend. Der Wein wird in Biergläsern serviert und bei den Männern überwiegen die Vollbartträger. 🙂

Top-of-the-World Highway

Yeah, it’s really called that way – but 50% of the road is unsealed and another 20% are in a bad condition. But they are about to change that, at least on the US side of the road. In fact we expected only 19 km of unsealed road, not 50 km. But it was worth it – even the border control there was somehow exciting, because this border station is 1h away from any settlement and located on the second highest point of the mountain ridge that the road follows. The boarder station looks kind of remote and lonely up there.

But before we could turn into the TotW Hwy we had to pass the US border on the Alaska Hwy. This was really easy – only 4 questions were asked and that’s next to nothing for a US immigration officer. First thing we did in the USA was fueling up, because there the fuel is much cheaper. Another thing that is typically US: The traffic signs have much more bullet holes than the ones in Canada. If there was a sign with the wording “5000$ fine for shooting traffic signs”, I bet this sign would have hundrets of bullet holes. Overall we stayed only for 3h in the US and we visited only one “town”. This place was called Chicken and makes most of its money with fuel and crazy T-Shirts that relate to the name of Chicken. We fueled up again, but we didn’t buy a T-shirt.

Yukon, northbound

At the end of the Stewart-Cassiar-Hwy we entered the Yukon. Also a quite big territory of Canada and so it took us 2 days to reach our next target, the Kluane/Mt. St. Elias Nationalparks. On the way we stopped in Whitehorse to stock up because most towns in this region only have small grocery stores. Whitehorse is by far the biggest town around – with about 27.000 inhabitants. And it is also the gate to Yukon and Alaska for a lot of tourists – even a plane of Condor airlines is flying directly from Germany once a week to Whitehorse.

We stayed in the area of the nationalparks for 4 nights in three different locations. The nationalparks represent the largest non-polar icefield in the world. To get a better look at these icefields we took a scenic flight, but the weather allowed us only to explore one of the huge glaciers – in this case it was 60km long and max. 5km wide. Even though we didn’t see the core area of the icefield, with the Mt. Logan and Mt. St. Elias ranges, the flight was absolutely worth every dollar we paid.

Weisse Nächte

Auf dem Weg nach Norden sahen wir am Rande des Stewart-Cassiar Highways zum ersten Mal eine Bärin mit einem Jungen, die sich aber relativ schnell in den Wald verabschiedeten. Am Abend machten wir einen Stopp auf einem Campingplatz der Naturschutzbehörde an einem wunderschönen See, dem Boya-Lake. Und dort wurde uns zum ersten Mal richtig bewusst, dass es überhaupt nicht mehr dunkel wird. Die Abenddämmerung geht nahtlos in die Morgendämmerung über. Die Zeit dazwischen hat etwas Magisches, es ist hell, aber ganz ruhig. Die innere Uhr ist da natürlich komplett verwirrt, vor allem weil man ja im Zelt nicht einfach die Jalousien runterlassen und den Raum abdunkeln kann. Und auf diesem Zeltplatz hatten wir das erste – und eigentlich einzige Mal in Kanada – das Glück, ein Stück Grasfläche zu ergattern, auf dem wir unser Zelt aufstellen und die Zelthaken ordentlich im Boden versenken konnten. Sonst gibt’s immer nur Schotterflächen, die eigentlich nicht für Zelte, sondern für die monströsen Campingwägen (eher Zweithäuser!!) der Amis und Kanadier ausgelegt sind.

Am nächsten Morgen liehen wir uns ein Kanu aus und machten eine Tour am See. Das Wasser war so klar, wie ich es sonst noch kaum gesehen habe, aber leider ziemlich kalt. Robert war trotzdem schwimmen. Am gleichen Tag lief uns noch eine zweite Bärin über den Weg, diesmal gleich mit 3 Jungen. Süss die Kleinen, aber zu nahe kommen darf man ihnen nicht!

Now, that’s better…

… compared to the views we had of glaciers in Newzealand. At the beginning of our trip up north we didn’t have the village of Stewart on our radar, but a small box in our travel guide-book said it was worth a look. And it was so totally worth a look – we could already catch some glimpses of impressive glaciers on the road to Stewart. The settlement Stewart is quite a sleepy arrangement of houses and the main industry there is forestry. At least we found a very cosy place to stay.

To get to the impressive Salmon glacier we had to take the road to Hyder, which is located in Alaska (USA). Hyder promotes itself as the friendliest ghost town in Alaska (or North America or else). It is really more or less a ghost town and we simply passed through to follow the road that soon started to climb up and change into gravel. After 45min of slow advancement we could see the glacier for the first time. Still it took us another 30min to reach the final viewpoint. What should I say, it was absolutely worth the effort to drive up there.

A funny thing was that there was someone camping there and selling postcards and books. He told us that he was staying there for 2 weeks and then he was getting groceries in Stewart and returning again for 2 weeks. When he is not waiting for cars to come, he is hiking around and spoting bears. His nickname is Bear-man.

After 10km the road is unsealed (…), turn right into the Klusklus Forest road and follow it for 45km (…)

… and then you are at the Fingerlake Wilderness Resort. On the way we could see a bear before he fled into the dense forest. A very remote place – they run a diesel-generator, use satellite communication and the toilet is called “outhouse”. We stayed there for 2 nights in one of the rustic cabins.

To intensify the feeling of being in the wilderness we rented a canoe to explore the Finger lake – our boat was the only one on the whole lake and it took us 3,5h to paddle to the end of one “finger”. We saw several loons and bald eagles. In the evening and during the night we encountered another part of this wilderness – mosquitoes. Really, really bad – I can’t say what is more annoying, New Zealand’s sand-flies or Canada’s mosquitoes.

What a nice time…

… without any border controls or security checks. But, after approx. 6 weeks, we had to cross a border again – the one between the US and Canada. We decided to drive to a smaller border station near Lynden to avoid a long waiting time. It worked out quite well and so we could proceed further north without a sincere delay. So, welcome to Canada.

For our way up we decided to drive on the road that leads us to Whistler. When we passed Whistler it rained and in addition all the parking lots were full – this place is one of the major destinations for people from Vancouver when it comes to weekend-trips, and everything is expensive there. After Whistler the road narrows and the traffic gets much less – so the first glimpse of wilderness can be enjoyed – including a short view on a glacier before the clouds hid it again.

Mount Rainier

Im Mount Rainier Nationalpark wurden wir von einer Schlechtwetterfront überrascht. Unten Regen, weiter oben Schnee. Der Mount Rainier – ein 4.400 m hoher aktiver Vulkan, der übrigens als einer der gefährlichsten der Welt gilt – war komplett in Nebel gehüllt. Das hat aber viele Bergsteiger nicht davon abgehalten mit ihren Touren zu starten. Weiter oben im Nationalpark wären sogar noch Schitouren oder Schneeschuhwanderungen möglich gewesen. Uns war’s definitiv zu grauslich!

Sawtooth Wilderness

Die Sawtooth Wildnis ist ein wunderschönes und einsam gelegenes Schutzgebiet im Norden der USA, das seinen Namen von einer wie Zähne eine Säge geformten Bergkette hat. Auf dem Weg dorthin machten wir einen kurzen Stopp in einem Schigebiet – klarerweise geht da nix ohne Doppelmayr. Außerdem kamen wir an Vienna vorbei – einem alten Goldgräber-Camp – von dem aber außer dem Schild nichts mehr exisitiert. Wir haben bei idealem Wetter eine Wanderung ins Wildnisgebiet unternommen und wollten eigentlich zu einem Pass hinaufwandern. Der Weg dort rauf war aber ziemlich schmal, exponiert bzw. seitlich extrem steil abfallend und ich hab einen leichten Anfall von Höhenangst bekommen (hab ich normalerweise nicht), deshalb wollte ich das letzte Stück dann nicht mehr weitergehen. Trotzdem wars wunderschön, der Weg war das Ziel. Beim Klettern über umgestürzte Baumstämme, die den Wanderweg versperrt haben, bin ich am Rückweg dann aber leider ziemlich böse mit dem Knöchel umgeknickt und musste die restlichen 2 Stunden den Berg hinunterhumpeln. Gottseidank war’s nichts ärgeres, angeschwollen ist’s aber ziemlich und weh tut’s aber auch jetzt – nach mehreren Wochen – noch. Bei der Wanderung haben wir einen älternen Mann mit seinem Schwiegersohn getroffen, die extrem schwer bepackt (25+kg) gerade zu einer 1-wöchigen Wanderung ins Wildnisgebiet aufgebrochen sind. Besonders glücklich haben sie nicht ausgeschaut unter der ganzen Last, schließlich geht’s da ja recht steil hinauf… 🙂

Craters of the Moon National Monument

Die Landschaft im “Craters of the Moon” National Monument hat uns an Big Island in Hawai’i erinnert. Erstarrte Lava soweit das Auge reicht. Besonders interessant waren hier die Lava-Röhren (“Lava-Tubes”). Diese entstehen, wenn ein Lavastrom an der Oberfläche erstarrt, im Inneren aber noch flüssig bleibt und weiterfließt. Dabei können Hohlräume entstehen. Einige kleine und eine riesige Höhle können auf eigene Faust erkundet werden. Die große Höhle hat eine hohe Decke mit mehren Öffnungen in der Decke, durch die man aber nicht hinaus kann, weil sie zu weit oben sind. Es war spannend durch die Höhle zu klettern und zu schauen, wo es noch Ausgänge gibt. Nach einiger Zeit haben wir dann einen weiteren Ausgang entdeckt, sind rausgeklettert und an der Oberfläche wieder zum Eingang bzw. zum Wanderweg zurückgegangen. Obwohl die Landschaft wirklich großartig und für Festland-USA ziemlich einzigartig ist (glauben wir zumindest?!), waren hier relativ wenige Besucher. Hat uns überhaupt nicht gestört!! 🙂

Yellowstone & Grand Teton Nationalparks

Der Yellowstone Nationalpark wurde 1872 gegründet und ist der älteste Nationalpark der Welt. Berühmt ist er vor allem für den aktiven Geysier “Old Faithful”, der zuverlässig alle paar Stunden ausbricht und dann für ca. 5 Minuten ordentlich Wasser spuckt, und für viele andere geothermale Becken und Formationen. Yellowstone ist sicher einer der – wenn nicht DER – berühmteste Nationalpark der Welt und daher zieht’s auch jede Menge Besucher dort hin. Es hätte aber – im Vergleich zu anderen US-Nationalparks – noch schlimmer sein können. Extrem voll wurde es eigentlich nur beim Warten auf den nächsten Ausbruch des Old Faithful, da standen sicher um die Tausend Leute um den Geysier herum. Der Yellowstone Nationalpark ist riesig und allein um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anzuschauen, waren wir locker 2 Tage beschäftigt. Es hätte noch mehr zu tun und sehen gegeben, wir haben aber leider zu wenig Zeit dafür eingeplant. Am beeindruckensten für uns waren sicher die Tiere, die wir gesehen haben, vor allem die Weisskopfseeadler, einen Horst mit jungen Adlern und die riesigen Bisons. In solchen Momenten sind so happy über unsere Digitalkamera mit optischem Zoom!!!! Der Nationalpark ist übrigens insgesamt ziemlich hochgelegen, daher gab’s auch in einigen Bereichen noch jede Menge Schnee.
Direkt angrenzend an den Yellowstone liegt der Grand Teton Nationalpark, mit einer beeindruckenden, langen Bergkette mit schneebedeckten Gipfeln. In der Gegend sind wir übrigens an einer “German Bakery” vorbeigekommen, in der es endlich mal wieder ordentliches Schwarzbrot gab. Sonst haben’s die Amis ja eher mit geschmacklosem, weissem, gesüsstem (!!) Toastbrot…

Salt Lake City

The capital town of Utah is known to the most for hosting olympic winter games a while ago. Beside that the town is the Center of the Mormon world. The Temple area in the town Center can be compared to the Vatican regarding the religious importance. It is very clean there and there are also a lot of security People.

We stayed in Salt Lake City for four nights because we needed a break after seeing so many National Parks. We found a nice accommodation there – a hut in a yard of a house beside a small river. It was located in the town but it felt like it was on the countryside. It was really great there. In the hut was a guitar and Eva discovered that she still can Play a bit and that she likes it. So we bought a guitar at a pawn shop so that she can practice more during our trip.

While we were in Salt Lake City there was a temperature drop by 20°C. All the mountains in the east were covered in snow on the tips. It worried us a bit because we planned to go further north and there we would have to drive over some passes.