Im Tal des Todes…wuhahaaa!!

Das “Death Valley” in der kalifornischen Mojave Wüste trägt seinen Nahmen zurecht, zumindest auf den ersten Blick. Heiß ist’s da, echt heiß und trocken, so weit das Auge reicht, unter einer gleißenden Sonne! Und dabei war noch nichteinmal Hochsommer. Passenderweise befindet sich das Visitor-Center des Nationalparks in einem kleinen Ort namens “Furnace Creek” (Furnace=Ofen). Einer der heißesten Punkte im Nationalpark ist übrigens “Badwater”, mit 85 Metern unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt des nordamerikanischen Festlandes.  Ein Landvermesser kam hier im 19. Jahrhundert mit seinem Muli vorbei und war froh, einen kleinen See zu finden, um sein Muli tränken zu können. Das Muli war jedoch störrisch und wollte partout nicht aus der Lacke trinken. Daraus schloss der Forscher, dass das Wasser schlecht, also “bad water” sei, und benannte den Ort dementsprechend. Tatsächlich besteht der kleine See aus ungenießbarem Salzwasser. Zwar sieht man im Death Valley fast nur Wüste, Felsen und Salzflächen soweit das Auge reicht, das Tal ist aber gar nicht so “tot” wie man glauben mag: ganz im Gegenteil herrscht hier sogar eine hohe Artenvielfalt, mit beispielsweise über 1000 verschiedenen Pflanzenarten, die es geschafft haben, sich an die trockenen Lebensbedingungen anzupassen. Die Landschaft ist faszinierend und ein ziemlicher Kontrast zu den anderen amerikanischen Nationalparks.

One thought on “Im Tal des Todes…wuhahaaa!!

  1. Liebe Eva, lieber Robert!
    Death valley schaut wirklich grauslich aus, man hat das Gefühl, sofort etwas trinken zu müssen, wenn man die Fotos anschaut. Es würde mich interessieren, wie weit die Ortschaften auseinander liegen und ob es auf der Strecke genug Tankstellen und Motels gibt. Dieser Nationalpark hat es wirklich in sich, nichts Grünes für das Auge.
    Wir fiebern dem WM-Fußballspiel Deutschland-Ghana heute Abend entgegen. Bekommt Ihr etwas vom WM-Fieber mit? Am kommenden Donnerstag spielen USA und Deutschland gegeneinander.
    Mittlerweile reist Ihr ja wieder zu zweit. Ist bestimmt wieder eine Umstellung. Seid Ihr nun schon in Canada?
    Liebe Grüße – wir denken an Euch –
    Claudia und Ernst

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