Yosemite Nationalpark

Der kalifornische Yosemite Nationalpark ist riesig (über 3.000 km², zum Vergleich: Vorarlberg hat 2.600 km²). Die meisten Touristen, so wie wir, besuchen aber nur einen kleinen Bereich des Parks, das spektakuläre Yosemite Valley.  Vorbei an senkrechten Felswänden – allen voran der berühmte “El Capitan” – geht’s per Auto zu einem Parkplatz am Talschluss. Von dort aus kann man mehrere kürzere oder längere Wanderungen unternehmen. Wir haben uns für eine 5 stündige Tour hinauf über 2 Wasserfälle entschieden und die Anstrengung hat sich wirklich gelohnt! Entlang der ganzen Strecke, hinauf und hinunter, gibt’s spektakuläre Aussichten. Die Besuchermassen ebben nach dem ersten Wasserfall Gott sei Dank etwas ab, so kann man die Natur weiter oben noch besser genießen. Vom Wanderweg aus konnten wir einige Kletterer auf der berühmten Felskuppel “Half Dome” beobachten. An den Picknickplätzen laufen Horden von zahmen Eichhörnchen und Streifenhörnchen herum. Leider werden diese Tiere trotz Verbots ständig von Besuchern gefüttert und geraten dadurch nicht nur in Abhängigkeit zum Menschen, sondern entwickeln sich zu einer echten Plage. Bei der Rückfahrt sind wir noch zu einem hochgelegenen Aussichtspunkt gefahren, von dem aus man einen tollen Überblick über das Yosemite Valley hat. Der Yosemite Nationalpark ist wunderschön, die bekannten Sehenswürdigkeiten sind aber leider von Touristenmassen überlaufen. In anderen Ecken des Parks kann man sicher jede Menge Ruhe und Einsamkeit genießen, hier nicht wirklich. Großartig ist’s trotzdem, die Besuchermassen zieht’s nicht umsonst hierher…

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