401175

that’s the amount of minutes (+/- 20min) it took us to travel one time around the world. Or – to say it in a better way: 278 days, 14 hours and 15 minutes.

Welcome surprise at the airport! :D Happy, but exhausted after the long flight!
Welcome surprise at the airport! 😀 Happy, but exhausted after the long flight!

And for this time I use Munich airport as reference since we closed the loop exactly where we are standing on the picture above.

Let’s compare the route we planned…

trip-rougly

…with the one we’ve actually done:

tripasdone-rougly

The most obvious thing is that we managed only half the island destinations we wanted to do. Instead we travelled through Australia more thoroughly and added Uruguay. We skipped the east coast of the USA (special thanks again to the US homeland security and border control) and focussed on the western parts of the US and Canada with much more driving distance and much less flying compared to the original plan. South America was at the time of the rough plan really in a far future, so there were a lot of changes – the most noteworthy one is that we couldn’t take a rental car due to the high costs with not very much insurance.

Overall everything worked out great and it was an amazing trip. When we arrived at home I didn’t feel like I had been away for so long. I think the internet changed the way of travelling completely. Mostly it really doesn’t matter where you are on the globe – if the internet connection is good you can keep in touch with everyone.

Good to be home again!!! There is no place like home. 😀

back

The absolute southernmost point for us – at least for this trip ;-)

From Torres del Paine we traveled back to Puerto Natales and after one night we took the bus back to El Calafate. There we mainly relaxed and prepared ourselves for further travelling. In fact we had more days in El Calafate than originally planned since the weather was mostly in our favour in Patagonia and so we didn’t need our spare days to sit out bad weather.

We left El Calafate on a rainy day to fly further south to Ushuaia on Tierra del Fuego (aka Feuerland). Ushuaia is the southermost town in the world (“la ciudad mĂĄs austral del mundo”). Further south there only are a few small chilean villages and beyond that, the next human settlements are research stations in Antarctica. Ushuaia’s location and infrastructure made it the number one place to start a cruise to Antarctica. We would have loved to do that, but 6000 USD per person for a 10 day trip is nothing that I would call a bargain. Instead we enjoyed the long days just looking at the marvellous landscape with the high snow-capped mountains, the deep blue sea and the fast changing weather. The first two nights we stayed in town, then we moved to another place a bit outside of Ushuaia on top of a hill by the sea. There we had a great view, a beautiful room, a good breakfast and the possibility to hike a bit in the mountainside. What a nice end to our world-trip! :)

In 4 Tagen durch den Nationalpark Torres del Paine

4 Tage lang folgten wir der “W-Route” von West nach Ost durch den Nationalpark Torres del Paine. Bei der 2-stĂŒndigen Busfahrt in den Park von Puerto Natales aus beschlichen uns leichte Zweifel, ob dieser Plan so eine gute Idee war: es schneite nĂ€mlich munter vor sich hin. Wir ließen uns aber nicht die Stimmung vermiesen. Und außerdem hatten wir schon die kommenden 3 NĂ€chte in BerghĂŒtten (Refugios) entlang des Weges vorgebucht. Wir schlafen zwar nicht ungern im Zelt, aber wir hatten keine Lust erst den ganzen Tag das Campingequipment herumzuschleppen und dann bei den eisigen Temperaturen in der Nacht draußen zu schlafen. Ein lĂ€cherliches Stockbett im Schlafsaal ohne BettwĂ€sche (Schlafsack haben wir selbst mitgenommen) in den Refugios ist zwar unverschĂ€mt teuer, aber nachdem wir gehört hatten, dass diese Wanderung wirklich spektakulĂ€r sein soll haben wir in den sauren Apfel gebissen und trotzdem gebucht. Auch das gesamte Essen fĂŒr die 4 Tage haben wir mitgenommen, da die Preise in den Refugios eine Frechheit sind. Dadurch waren unsere RucksĂ€cke auch ohne Zelt und Isomatten riesig. Wir beschlossen im Westen des Parks mit der Tour zu starten, das  bedeutet, dass nach der Busfahrt noch eine FĂ€hrfahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung folgte. Es schneite immer wieder, dann klarte es kurzfristig auf. Das Wetter in dieser Gegend wechselt unglaublich schnell. So Ă€hnlich, wie wir es von Schottland kennen. Aber die Landschaft ist bei jeder Witterung spektakulĂ€r: schroffe Berge, tĂŒrkise Seen, karge Wiesen, noch nicht in vollem GrĂŒn, da der FrĂŒhling erst im Anmarsch ist.

Die erste Teilstrecke der Tour fĂŒhrte in etwa 2 Stunden vom Anlegeplatz der FĂ€hre aufwĂ€rts zu einem Aussichtspunkt auf den Grey Gletscher und dann wieder zurĂŒck zum ersten Refugio. Kaum hatten wir den Gletscher in der Ferne im Blick, zog von Westen eine dunkle Schneewolke herein und innerhalb von Sekunden befanden wir uns mitten in einem Schneesturm. Starker Wind, dichtes Schneetreiben, kaum Sicht. Der Gletscher war verschwunden. Na großartig! Aber damit muss man in dieser Gegend zu jeder Jahreszeit rechnen. Wir kehrten am Aussichtspunkt um und beeilten uns ins erste Refugio zu kommen. Die BerghĂŒtte (VĂ©rtice Paine Grande “Logde”) bot leider nur wenige Möglichkeiten zum AufwĂ€rmen. Ein zugiges, eiskaltes Loch. Wer weiß, ob es im Zelt nicht Ă€hnlich gemĂŒtlich gewesen wĂ€re, jedenfalls aber viel billiger… Tag 2 schaute zum GlĂŒck direkt von der FrĂŒh weg viel besser aus. 7 Stunden lagen vor uns bis zur nĂ€chsten Unterkunft. Im Sonnenschein kein Problem. Der Weg und die Aussicht waren großartig und abwechslungsreich. Von einem tĂŒrkisblauen See ging es hinauf zu einem imposanten hĂ€ngenden Gletscher, an dem wir mehrere Lawinen beobachten konnten. Refugio Nummer 2 (Los Cuernos, FantĂĄstico Sur) am Abend  war zum GlĂŒck deutlich gemĂŒtlicher, viel kleiner und daher leichter beheizbar. Außerdem konnten wir unsere mĂŒden FĂŒĂŸe auf der windgeschĂŒtzten Terrasse in der Sonne mit Blick auf die steil aufragenden BergwĂ€nde ausruhen. Tag 3 wartete mit strahlendem Sonnenschein und höheren Temperaturen auf. In 5 Stunden schafften wir den Weg zu Refugio Nummer 3 (El Chileno, FantĂĄstico Sur). An diesem Tag gönnten wir uns eine etwas lĂ€ngere Pause und genossen im Sonnenschein vor der HĂŒtte selbstgekochte Spagetti mit Tomaten(suppen)-Sauce und eine Flasche Rotwein. Selten hat uns Rotwein so gut geschmeckt! Highlight der letzten Etappe der Wanderung ist die Aussicht auf die Torres del Paine bei Sonnenaufgang – so hatten wir es zumindest gehört. Das bedeutet aber, entweder auf einem weiter oben gelegenen Campingplatz zu schlafen und im Morgengrauen nur eine 3/4 Stunde auf den hochgelegenen Aussichtspunkt hinaufzuwandern, oder wie wir, vom letzten Refugio aus in 1 3/4 Stunden. Um 4 Uhr war daher im Stockdunklen Abmarsch. Ein paar wenige andere Leute aus dem Refugio taten es uns gleich. Der Sternenhimmel in der mondlosen, klaren Nacht war atemberaubend. Immer dem richtigen Weg zu folgen war trotz Stirnlampe nicht ganz leicht. Über viele BachlĂ€ufe und BrĂŒcken ging es auf steilen Wegen stetig bergauf. Wir schafften es rechtzeitig zum Aussichtspunkt und konnten einen spektakulĂ€ren aber eiskalten Sonnenaufgang genießen. Langsam fĂ€rbten sich die Spitzen der Torres del Paine in immer intensiverem Rot. Ein geniales Fotomotiv! Nach der RĂŒckkehr ins Refugio verspeisten wir die Reste unseres Proviants, danach ging’s hinunter ins Tal von wo aus wir mit dem Bus nach Puerto Natales zurĂŒckkehrten. Wunderbare, aber anstrengende 4 Tage lagen hinter uns und damit auch die letzte, lange Wanderung auf unserer Weltreise.

Puerto Natales

Overall we stayed three times in Puerto Natales – first time we were coming from El Calafate and checked out when we should go to the national park Torres del Paine. Weather forecast was not that great, so we decided to do the trip to Punta Arenas first. When we came back, the weather forecast was promising, so we used our time in Puerto Natales to arrange everything for a long hike in the national park. And the last time was, when we returned from the park for a short  stop before returning to El Calafate.

Every stay in this town was great and we will go back to this place for sure. Perhaps we once will do the 4-day ferry-ride starting in Puerto Montt down through the sounds of the flooded Andes.

Damen und Herren im Frack

Was fĂŒr eine hĂŒbsche kleine Stadt: Punta Arenas, einer der sĂŒdlichsten StĂ€dte des sĂŒdamerikanischen Festlands. Sie liegt ziemlich weitlĂ€ufig in einer großartigen Landschaft. Danach kommt nur mehr die Insel Feuerland. Sehr windig ist es hier und kalt!! Zum ersten Mal auf dieser Reise war ich fĂŒr meine warme Haube wirklich dankbar.

Das Stadtzentrum hat uns mit imposanten, historischen GebĂ€uden beeindruckt. Aber auch die einfachen WohnhĂ€user waren oft ein Blickfang: sehr viel Holz, sehr viele Farben, auch einige ultramoderne GebĂ€ude. Punta Arenas ist ein bunter Mischmasch aus verschiedenen Stilen, kein Wunder bei der geografischen Vielfalt der ehemaligen Immigranten. Viele Einwohner haben ĂŒbrigens kroatische Wurzeln; ein Taxifahrer mit dem wir ins GesprĂ€ch gekommen sind, hat uns von seinen russischen Eltern erzĂ€hlt. Die Inschriften auf den GrĂ€bern des wunderschönen stĂ€dtischen Friedhofs erzĂ€hlen ebenfalls von der vielfĂ€ltigen Herkunft der ansĂ€ssigen Familien.

Auch Deutsche bzw. Deutschsprachige hat es hierher verschlagen. Davon zeugt zum Beispiel die freiwillige deutsche Feuerwehr vor Ort und das Oktoberfest, fĂŒr das wir aber leider zu frĂŒh dran waren…

An einem wunderschönen sonnigen – aber trotzdem windigen und kalten – Tag haben wir zwei Ausflugsziele in der NĂ€he von Punta Arenas besucht: das Freilichtmuseum “Fort Bulnes”, die erste chilenische Kolonie, die in diesem abgelegenen Teil Patagoniens errichtet wurde – wiederum um den Anspruch Chiles auf dieses Territorium zu festigen. Interessant seine Geschichte, die aufgrund der Lage alles andere als einfach war. Bei der Errichtung des Forts spielte einzig und allein die strategisch gute Lage des Ortes auf einer windumtosten Anhöhe an er KĂŒste eine Rolle, die BedĂŒrfnisse der Siedler wurden ignoriert. Im Eintrittspreis inbegriffen war eine englischsprachige FĂŒhrung und diesmal war “englischsprachig” kein leeres Versprechen.

Besonders putzig: die Kolonie der kleinen Magellan-Pinguine nördlich von Punta Arenas. Ziemlich neugierige und hĂŒbsche Tiere. Einer davon hat aus nĂ€chster NĂ€he richtiggehend fĂŒr unsere Kamera posiert. 😉 Von Punta Arenas aus werden auch Touren zu einer Königspinguin-Kolonie angeboten, angeblich der einzige Ort, an dem man sie außerhalb der Antarktis beobachten kann. Diese Art wird bis zu einem Meter groß. Die Tour dorthin dauert jedoch 12 Stunden und war uns einfach zu lang und zu teuer. Vielleicht beim nĂ€chsten Mal!

Seit langer Zeit haben wir es auch wieder einmal ins Kino geschafft: genau richtig fĂŒr einen kalten, windigen, bewölkten Abend. Zum GlĂŒck werden die meisten US-Filme hier auf Englisch mit spanischem Untertitel gezeigt, das macht es fĂŒr uns einfacher, speziell fĂŒr Robert. Und im Gegensatz zum letzten Mal haben wir diesmal sogar ein digitales Kino erwischt!

 

Glaciar Perito Moreno

Die argentinische Kleinstadt El Calafate am sĂŒdöstlichen Rand des Nationalparks Los Glaciares ist zu Recht fĂŒr eines berĂŒhmt: den gewaltigen Perito Moreno Gletscher, der an seiner 60 m hohen Abbruchkante in den Lago Argentino kalbt. Auf Stegen kann man relativ nahe an den Gletscher heran, der im Gegensatz zur Pasterze nicht schrumpft, sondern immer weiter wĂ€chst. Wenn dann ein gewaltiger Brocken Eis unter lautem Donnern ins Wasser kracht oder man das Knacken und Knirschen des Gletschereises unter Druck hört, verursacht das GĂ€nsehaut. Wir haben zwar schon in Kanada oder Norwegen riesige Gletscher gesehen, der Perito Moreno mit seiner Dynamik, die man aus nĂ€chster NĂ€he miterleben kann, ĂŒbertrifft sie aber alle! Vergleichbar war dieses Erlebnis nur mit der eiskalten Nacht im Zelt unter dem Gletscher des Mount Cook in Neuseeland, in der uns die GerĂ€usche von herabstĂŒrzenden Eisbrocken in den Schlaf begleitet haben.

Ganz billig war der Ausflug zum Perito Moreno – 80 km Busfahrt von El Calafate und EintrittsgebĂŒhr in den Nationalpark – leider nicht, aber das sind wir von Patagonien mittlerweile schon gewöhnt. Hier ist nichts billig und trotz Nebensaison schon einiges los (ich möchte nicht wissen wie‘s hier in der Hochsaison rund geht). Vor ein paar Jahren habe ich einmal einen Artikel eines Travellers gelesen, der geschrieben hat: „Sollen sie sich doch in Kanada gegenseitig auf die FĂŒĂŸe steigen, ich fahr nach Patagonien“. Dazu kann ich nur sagen: Hah!! Meiner Meinung nach ist hier mehr los als in den Gegenden von Kanada, die wir besucht haben, und es ist zum Teil sogar teurer als dort. Die Preise sind manchmal eine richtige Frechheit und einfach nicht gerechtfertigt, aber ich bin mir sicher, dass diese Entwicklung in den nĂ€chsten Jahren mit mehr und mehr Touristen noch weiter gehen wird. Und wem kann man es verĂŒbeln? Man kann hier richtig geile Sachen unternehmen, aber ohne das nötige Kleingeld geht’s halt nicht. Oft lĂ€uft das bei uns jetzt so ab: „Das könnt ma machen, klingt super laut Lonely Planet. Schau ma mal die Preise im Internet nach 
. ok 
 Ă€hm 
 dann wohl eher doch nicht!“ Überall ist vom „Ende der Welt – Fin del Mundo“ die Rede, ein GefĂŒhl von Abenteuer und Pioniertum will sich aber wirklich nicht mehr einstellen. DafĂŒr muss man schon noch weiter Richtung SĂŒden vordringen: bis in die Antarktis. Und ab da wird’s dann komplett unleistbar! (Aber ein paar ReisetrĂ€ume muss man sich ja noch fĂŒr die Zukunft aufsparen
)

 

Nicht “Alpinismus” sondern “Andinismus”!

Beim Anflug nach El Calafate hatten wir einen ersten, großartigen Blick auf die schneebedeckten Anden und das endlose SĂŒdpatagonische Eisfeld. Sehr gut zu erkennen waren die berĂŒhmten Massive Fitz Roy und Cerro Torre. Und genau dort zog es uns auch hin.

Ausgangspunkt fĂŒr Wanderungen zum Fitz Roy und Cerro Torre im Parque Nacional Los Glaciares ist das kleine, verschlafene Bergdorf El ChalĂ©n, das von El Calafate aus in ca. 3 Stunden mit dem Bus erreicht werden kann. El ChaltĂ©n existiert erst seit ca. 15 Jahren. Damals beschloss die argentinische Regierung, in diesem Gebiet eine permanente Siedlung zu errichten, um ihren Anspruch auf dieses Territorium gegenĂŒber Chile zu sichern. Seitdem hat sich der Ort zu einem Mekka fĂŒr Wanderer, Bergsteiger und Kletterer entwickelt. Die Hochsaison startet im November, wir hatten also GlĂŒck und konnten noch ein paar relativ ruhige Tage dort genießen. Viele Lokale hatten noch nicht geöffnet und ĂŒberall war großer FrĂŒhlingsputz im Gange. Überhaupt herrscht in El ChaltĂ©n ein Bauboom. Ich bin mir sicher, dass das Dorf in ein paar Jahren kaum mehr wiederzuerkennen ist und von Touristen komplett ĂŒberschwemmt sein wird.

Die zwei beliebtesten und wohl auch schönsten Touren in dieser Gegend sind die Tageswanderungen zu Aussichtspunkten nahe am Fitz Roy bzw. am Cerro Torre. Die erste Wanderung zur Laguna de los Tres unter dem beeindruckenden Massiv des Fitz Roy beendeten wir nach 11 anstrengenden Stunden und mit schmerzenden Beinen in der AbenddĂ€mmerung. Die zweite zur Laguna Torre mit tollem Ausblick auf den Cerro Torre war mit 7 Stunden zum GlĂŒck deutlich kĂŒrzer und es mussten weniger Höhenmeter ĂŒberwunden werden. Wir hatten das große GlĂŒck den Fitz Roy komplett ohne Wolken zu sehen, laut den Nationalpark-Rangern ein seltenes Privileg, speziell zur jetzigen Jahreszeit.

Ein interessantes Detail: am Ortsrand von El ChaltĂ©n steht eine typische österreichische Kapelle mit Holzschindeln! Sie trĂ€gt die Aufschrift: Toni Egger Gedenkkapelle. Toni Egger war ein Tiroler Bergsteiger der Ende der 50iger-Jahre bei(m Versuch) der Erstbesteigung des Cerro Torre ums Leben kam. Laut seinem Kletterpartner waren die beiden am Gipfel, die Kamera mit den Gipfelfotos wurde allerdings von der Eislawine zusammen mit Toni Egger in den Abgrund gerissen und konnte nie gefunden werden. Daher ist bis heute umstritten, ob die beiden wirklich die Erstbesteigung geschafft haben. Ein Nebengipfel des Cerro Torre wurde jedenfalls nach ihm “Cerro Egger” benannt. Im Andenken an Toni Egger und an mehrere andere Bergsteiger die in diesem Gebirge ihr Leben verloren haben, wurde die kleine Kapelle errichtet.

Bei der Wanderung zum Fitz Roy trafen wir ein junges deutsches PĂ€rchen, das bereits seit 6 (!!!) Jahren in der Weltgeschichte herumtingelt. So lange halten wir’s sicher nicht mehr aus… 😉

Montevideo

Sorry to say, but Montevideo, the capital of Uruguay, isn’t really charming. We expected something like a smaller and more quiet version of Buenos Aires, but it appeared like a crash between Colonia del Sacramento and “Ostblock”.  There would have been quite a potential considering all the nice historical buildings, but plenty of the newer buildings simply suck and the older ones with nice architecture are often not well maintained. At least I had the chance to eat one of those famous uruguayan steak sandwiches (that make your cholesterol-level skyrocket), together with a typical uruguayan beer (even if “Zillertal” doesn’t seem like a typical uruguayan name). Overall, it was ok that we didn’t plan too much time in this town…

Weites grĂŒnes Land

 

Das Landesinnere von Uruguay ist eine einzige, endlose grĂŒne Weide – mit sanften HĂŒgeln und einem weiten blauen Himmel. Fast schon kitschig. Jede Menge KĂŒhe, Schafe, wilde Nandus (straußenĂ€hnliche Laufvögel), FĂŒchse, GĂŒrteltiere, Stinktiere, Wasserschweine und natĂŒrlich Pferde, Pferde, Pferde… Wir sind hier im Land der riesigen Estancias und der Gauchos. Fast wie in Argentinien und doch anders. Die Urugayer selbst wollen ja keinesfalls mit den Argentiniern in einen Topf geworfen werden…

Nachdem wir uns entschlossen hatten, Uruguay aufgrund der NĂ€he zu Buenos Aires einen Besuch abzustatten, haben wir uns natĂŒrlich gefragt, was wir dort ĂŒberhaupt machen sollen. Denn in Wirklichkeit war Uruguay fĂŒr uns bisher ein weißer Fleck auf der Landkarte, zwischen Brasilien und Argentinien gelegen, aber komplett unbekannt. Wir haben uns nach einiger Suche im Internet dazu entschieden, ein paar Tage auf einer Estancia, einer riesigen Rinderfarm mitten im urugayischen Nirgendwo zu verbringen…mit jeder Menge Essen (FrĂŒhstĂŒck, Mittagessen, Nachmittagsjause, Abendessen und von allem reichlich: uff!!!), mit Ausritten am GelĂ€nde der Estancia, Lesen, SpaziergĂ€ngen – und einem 1,5 Tage dauernden Stromausfall… FĂŒr mich war’s besonders toll mich mit den anderen GĂ€sten auf Spanisch zu unterhalten und seit einer Ewigkeit (seit meiner Kindheit) wieder einmal auf einem Pferd zu sitzen. Und die Pferde waren sehr geduldig und gutmĂŒtig, ein tolles Erlebnis!! Am beeindruckendsten fand ich aber die Wasserschweine (Capybaras), die in bzw. an einem See in der NĂ€he der Estancia leben: vom Aussehen eine Mischung aus Meerschweinchen und Nutria, sind sie mitÂ ĂŒber einem Meter LĂ€nge die grĂ¶ĂŸten lebenden Nagetiere! Ein Wasserschwein ist direkt vor unserem Kanu aufgetaucht, hat einen erschrockenen schrillen Schrei ausgestoßen – und mich dabei mindestens ebenso erschreckt – und ist sofort wieder abgetaucht. Ein paar andere haben wir aus der Ferne am Ufer beobachtet. Sehr scheue und ziemlich ungewöhnliche Tiere. Und dann war da auch noch unsere Begegnung mit einem Stinktier: glĂŒcklicherweise mit genĂŒgend Sicherheitsabstand!

Über den Río de la Plata nach Uruguay

In nur einer Stunde hat die FĂ€hre von Buenos Aires aus den RĂ­o de la Plata – den Silberfluss (in Wirklichkeit ist er braun und eine Mischung aus SĂŒĂŸ- und Salzwasser) – ĂŒberquert und im Hafen von Colonia de Sacramento in Uruguay angelegt.  Leider gab’s auf der FĂ€hre keine Möglichkeit, wĂ€hrend der Überfahrt an Deck zu bleiben und das schöne Wetter zu genießen: alles zu! Die Grenzkontrolle war kein Problem und ruck zuck erledigt, wie an den meisten sĂŒdamerikanischen GrenzĂŒbergĂ€ngen bisher (mit Betonung auf SÜD!!).

Colonia ist eine verschlafene, sehr saubere Kleinstadt mit engen Kopfsteinpflaster-Gassen, alten GebĂ€uden und einem Leuchtturm und hat insgesamt einen leicht morbiden Charme. Auf den Straßen waren erstaunlich viele Oldtimer unterwegs. Viel gab’s nicht zu tun in Colonia: nach einem spĂ€ten Mittagessen und einem entspannten Spaziergang in der Altstadt verkrochen wir uns in unserem Quartier.

Aber ganz ohne Ärger geht’s halt doch nicht: erst der vierte Bankomat – nach einer langen Wartezeit in einer Schlange – hat mit unserer Kreditkarte Geld ausgespuckt. Wir waren schon leicht nervös, so ganz ohne Geld…

Buenos Aires – capital de todos los Argentinos

Buenos Aires ist die Stadt der “guten LĂŒfte”. Aber nicht weil die Luft dort außergewöhnlich sauber und frisch wĂ€re, sondern weil die Stadt unmittelbar sĂŒdlich des Verbreitungsgebietes der Malaria liegt – der Fluss RĂ­o de la Plata bildet die Grenze. FrĂŒher glaubte man, dass diese Krankheit ĂŒber die Luft ĂŒbertragen  wird (“mal aria” – schlechte Luft).

Buenos Aires ist eine wirkliche Großstadt – der Großraum Buenos Aires beheimatet mehr als 13 Mio. Menschen. Sowohl in Slums, als auch in ausgedehnten Luxusvierteln. Der Busbahnhof an dem wir angekommen sind, liegt in einem armen Viertel. Schon ein wenig erschreckend als erster Eindruck. Wunderschön prĂ€sentiert sich im Gegensatz dazu das Viertel “Recoleta” mit dem gleichnamigen Friedhof, auf dem sich die imposanten GrabmĂ€ler der Reichen und BerĂŒhmten Argentiniens befinden. Von einfachen GrĂ€bern kann man hier wirklich nicht sprechen. Auch MarĂ­a Eva Duarte de PerĂłn, besser bekannt als Evita, hat hier im Duarte-Familiengrabmal ihre letzte RuhestĂ€tte gefunden. Ihr Grab hat sich zur PilgerstĂ€tte von Einheimischen und Touristen entwickelt und ist auf dem verwinkelten Friedhof dennoch ein bisschen schwer zu finden und fast ein wenig unscheinbar, verglichen mit den prunkvollen Kapellen und GrĂŒften anderer Familien.

Die KrimininalitĂ€t in Buenos Aires scheint in den letzten Jahren stĂ€rker zugenommen zu haben, aufgrund von anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Landes und der aktuellen Staatsinsolvenz. Die Inflation ist galoppierend. Kein Wunder, dass die Argentinier versuchen, möglichst viele ihrer Pesos in “harte” US-Dollar zu tauschen. Auf legalem Weg ist das allerdings nur sehr begrenzt möglich. An einer bestimmten, gut besuchten Straße im Zentrum hört man deshalb alle paar Meter jemanden flĂŒstern: “Cambio, cambio! Change! Best rate, my friend!”

Buenos Aires ist auf jeden Fall eine Reise wert – fĂŒr uns viel schöner als beispielsweise Lima oder Santiago de Chile. Um einen guten Überblick zu bekommen, sollte man schon mindestens eine Woche bleiben. Es gibt viel zu sehen und die Stadt ist sehr weitlĂ€ufig. Gut, dass wir vor unserem RĂŒckflug nach Europa noch einmal 2 Tage dort eingeplant haben!

Wine or no wine – that is the question

We chose no wine since we stayed not very long in Mendoza and wine is a heavier burden on the budget compared to fruit juice. For myself I expected Mendoza to be different as it actually was. I expected an old town center like Sevilla or Salamanca, but there was nothing like that. So the town itself is rather boring. The only thing that was as expected were the huge areas that were used for vineyards. It is possible to spend quite some time there to visit all the wine farms. Perhaps another time for us, when we are older and travelling with a group of people.

The most interesting thing for us was our first encounter with the “Blue Rate”. By the time I write this the official exchange rate for one USD is about 8.5 Argentine Pesos. When we left the bus and entered the bus station there was already a guy walking around whispering “cambio, cambio”. We asked for the exchange rate and he said 14.5 Pesos per Dollar if we have 100 Dollar bills. For the three 20 Dollar bills we offered him he granted us a rate of 14.2. In the hostel where we stayed the exchange rate was 12. Next day we could achieve 14.8 for a hundred Dollar bill. Without this, Argentina would be quite expensive concerning some products and services because the inflation is quite high. So, the main challenge for us is now to have hard currency, to find someone who is willing to change at a good rate and to secure that we don’t get any fake money.

Way through the mountains

Before we arrived in Santiago we thought already about a way to travel to Argentina. I looked for information about buses and so I found several reports that the crossing of the Andes from Santiago to Mendoza is a must-do. It was also recommended to book a seat on the upper level in the first row to enjoy the ride in the best possible way.

Latest after I checked the prices for a flight to Buenos Aires I was absolutely convinced that we have to take the bus. We booked a passage with Andesmar and were able to get first row seats. Besides that, we were lucky to have great weather. It was really absolutely amazing – the best bus ride ever. The only drawback was the 2 hour waiting time at the border station.

At last a note on the history of this route through the Andes: the pass we took is called Los Libertadores. This name originated from the fact that the Argentinian General San Martin led his army from Mendoza along this way to Chile to bring freedom and independence from Spain. Later on he also liberated Peru.

Santiago

From Arica we took the plane to Santiago – doing this distance by bus wouldnÂŽt have been very funny. We would have taken the bus if we would have done a stop in St. Pedro de Atacama, but since the european observatories of the southern hemisphere arenÂŽt ready yet we decided to skip it and keep it as a travel destination for later on.

Santiago is one of the most modern towns we visited so far in South America. On the other hand there aren’t any really impressive old buildings. After a rainy day, when the clouds are gone it is possible to have a clear view of the Andes behind the city skyline.

Parque nacional Lauca

Von Arica aus nahmen wir um 7 Uhr in der FrĂŒh einen öffentlichen Bus in das 3,5 Stunden entfernte Dorf Putre auf 3.600 m Seehöhe. Die erste halbe Stunde fuhren wir durch dichten Nebel, dann klarte es allerdings auf und wir konnten vom Busfenster aus die kahle, aber wunderschöne Gebirgslandschaft genießen. Die Straße ins Gebirge ist recht gut ausgebaut, da sie als Transitroute fĂŒr LKWs von Bolivien zum Seehafen im chilenischen Arica dient. Putre ist ein mehr als verschlafenes Dorf, fast keine Touristen aber auch kaum Dorfbewohner weit und breit. Das Dorf existiert hauptsĂ€chlich wegen des MilitĂ€rstĂŒtzpunktes, der dort aufgrund der NĂ€he zu Peru und Bolivien betrieben wird. Wir blieben fĂŒr 2 NĂ€chte in einer Unterkunft die von einem italienischen Paar gefĂŒhrt wird und machten am zweiten Tag eine Tagestour per GelĂ€ndewagen in den Lauca Nationalpark, der noch einmal 1000 m weiter oben im Gebirge liegt. Diese Gegend ist touristisch noch weitgehend unerschlossen. Die Höhe spĂŒrt man schon sehr deutlich, bei jedem Schritt und vor allem wenn man aufsteht! Im Laufe des Tages baute sich bei mir langsam Kopfweh auf. Aber die Landschaft dort oben ist grandios, ein Bilderbuchvulkan reiht sich an den nĂ€chsten! Und mit Flavio hatten wir einen wirklich tollen Guide! Wir haben jede Menge Tiere gesehen, u.a. Vizcachas die wie eine Mischung aus KĂ€nguru und Hase ausschauen.

Erste EindrĂŒcke aus Chile: Arica

 

Genau am Wochenende des UnabhĂ€ngigkeitstages sind wir in Chile bzw. in der Grenzstadt Arica im Ă€ußersten Norden des Landes angekommen. Überall wehten chilenische Flaggen und die halbe Stadt war am Strand um zu feiern. Arica ist eine freundliche, sonnige Stadt und Ausgangspunkt fĂŒr Touren in den Nationalpark Lauca. Außerdem wurden in der NĂ€he der Stadt die angeblich Ă€ltesten Mumien der Welt gefunden, die der Chinchorro-Kultur. Diese Menschen haben vor Tausenden von Jahren alle ihre Toten in aufwĂ€ndigster Art und Weise prĂ€pariert und somit quasi unsterblich gemacht. Nicht nur Adelige oder besonders wichtige Mitglieder der Gesellschaft, sondern jeden, selbst ungeborene Babies.  Makaber aber wahr: Sie gingen dabei in Ă€hnlicher Art und Weise vor, wie heutzutage Tiere ausgestopft werden.  Ein tolles Museum in der NĂ€he von Arica widmet sich diesem interessanten Thema und stellt die Geschichte der Völker dar, die vor den spanischen Eroberern und sogar noch vor den Inca in dieser Gegend – im Gebirge und an der KĂŒste – gelebt haben.

In Arica fanden wir eine gemĂŒtliche Unterkunft: eine Jugendherberge die von einem NeuseelĂ€nder und einer Peruanerin betrieben wird. Das FrĂŒhstĂŒck war eines der besten bisher in SĂŒdamerika.

Von Lima ĂŒber Ica bis an die chilenische Grenze…

…ging’s per Bus mit “Cruz del Sur” in insgesamt 20 Stunden. Bei der peruanischen Busgesellschaft Cruz del Sur verlĂ€uft das Einsteigen in den Bus wie ein Check-In am Flughafen: mit Aufgabe des großen GepĂ€cks und Sicherheitskontrollen. Wir haben einen Platz ganz vorne am oberen Deck des Buses reserviert und hatten eine tolle Aussicht durch das Panoramafenster. Nach 4 Stunden Fahrt an der KĂŒste entlang Richtung SĂŒden legten wir einen Stopp in Ica ein, einer kleinen Stadt in der WĂŒste, die berĂŒhmt ist fĂŒr ihre Oase “Huacachina”. Huacachina liegt inmitten von gewaltigen SandĂŒnen, die grĂ¶ĂŸten die wir bisher gesehen haben. Aber das einzig wirklich spannende dort sind die Fahren mit GelĂ€ndebuggies durch die DĂŒnen und das Sand-Boarding: Wir haben uns gefĂŒhlt wie auf einer Achterbahn, so schnell ist der Fahrer die DĂŒnen rauf und runter gebrettert bzw. geflogen! Sandboarding war ganz lustig, aber Sand ist halt nicht zu vergleichen mit Schnee und den Zustand der Boards dort möchte ich mal lieber nicht kommentieren…

Am nĂ€chsten Tag haben wir uns fĂŒr eine lange Nachtfahrt – wieder mit Cruz del Sur, aber in einer höheren Klasse – bereitgemacht. Und waren komplett begeistert von dem luxuriösen Bus der uns erwartet hat, mit Kabinen wie in der Business-Class im Flieger: gemĂŒtliche große Sitze mit persönlichem Entertainment-System und einer warmen Mahlzeit. Und das zu einem echt gĂŒnstigen Preis. Unterwegs stieg einmal ein peruanischer Polizist zu und warf einen strengen Blick in unser Abteil. Ein paar Stunden spĂ€ter mussten alle Passagiere aussteigen und eine halbe Stunde an einer Zollstation warten, wĂ€hrend der ganze Bus von Beamten durchsucht wurde: es ging aber nicht um Drogen oder Àhnliches, sondern um Obst und GemĂŒse, dass nicht aus den nördlichen Teilen Perus in die Anbaugebiete im SĂŒden gebracht werden darf, um die Ausbreitung von SchĂ€dlingen zu vermeiden.

Am nĂ€chsten Vormittag erreichten wir die peruanische Grenzstadt Tacna und verbrachten eine Nacht in einem ungemĂŒtlichen Hotel, bevor die Reise mit einem Sammeltaxi ĂŒber die peruanisch-chilenische Grenze weiter ging. Der Taxifahrer war sehr hilfsbereit und hat uns zu den einzelnen Stationen der Grenzkontrolle begleitet, somit lief alles problemlos ab.

Bye bye Cusco!

Noch ein paar Bilder aus Cusco, vor unserem RĂŒckflug nach Lima. Schön wars! :)

Urubamba

 

In Urubamba haben wir eine wirklich hĂŒbsche Unterkunft gefunden – eine Pension, die von einem französisch-peruanischen Paar mit einer sĂŒĂŸen kleinen Tochter gefĂŒhrt wird. In dem paradiesischen Garten sind wir stundenlang gesessen – haben gelesen, mit den Hunden gespielt, die Kolibris beobachtet oder einfach nur die Sonne und WĂ€rme genossen. Das FrĂŒhstĂŒck dort war eines der besten unserer ganzen Reise! Außerdem war es interessant mit den Besitzern ĂŒber ihre Erfahrungen als Unternehmer in Peru zu sprechen – und das ist wie man sich denken kann nicht immer einfach.

Am nĂ€chsten Tag sind wir mit einem winzigen Motortaxi zum Busbahnhof von Urubamba gefahren (die Pension liegt etwa 2 km außerhalb des Orts) und haben dort ein Taxi fĂŒr eine mehrstĂŒndige Rundfahrt in die Umgebung gemietet. Erster Stopp waren beeindruckende Inkaruinen namens Moray. Die Amphitheater-förmigen Anlagen im Boden wurden von den Inka höchstwahrscheinlich als landwirtschaftliche Versuchszentren verwendet. Beispielsweise wurden Pflanzen, die ursprĂŒnglich nur in hohen Lagen vorkamen, wie die Kartoffel, an niedriger gelegene Gebiete “gewöhnt”, in dem sie schrittweise auf immer tieferen Terrassen gepflanzt wurden. Auf den einzelnen Ebenen herrscht unterschiedliches Mikroklima: am Rand erreichen die Temperaturen im Sommer um die 25 Grad, am Boden der Anlage können sie bis auf 50 Grad steigen. Auch umgekehrt wurde dieses Prozess durchgefĂŒhrt, z.B. mit der Kokapflanze, die normalerweise nur im feuchtwarmen Dschungel vorkam.

Zweiter Stopp war eine im Betrieb befindliche Salzgewinnungsanlage (Maras). Salzhaltiges Wasser aus den Bergen wird ĂŒber Terrassen geleitet und verdunstet in einer Vielzahl an kleinen Becken. ZurĂŒck bleibt Salz, das von verschiedenen Familien geerntet und verkauft wird. Die Anlage bietet einen sehr speziellen, unwirklichen Anblick!

Von Urubamba ging’s dann mit einem Colectivo wieder zurĂŒck nach Cusco.

Ollantaytambo

Nach Machupicchu haben wir uns entschieden, nicht die ganze Strecke zurĂŒck nach Cusco mit dem Zug zu fahren, sondern im kleinen Ort Ollantaytambo auszusteigen um die dortigen Inkaruinen zu besuchen. Diese sind ebenfalls wirklich sehenswert, der Aufstieg auf die obersten Ebenen der Anlage war aber sehr anstrengend. Die Inka waren zwar relativ klein, ihre Stufen haben sie aber dennoch sehr hoch gebaut!!

Von Ollantaytambo ging’s dann mit dem Colectivo weiter ins benachbarte Urubamba. Colectivos sind ein typisches öffentliches Verkehrsmittel in Peru und außerdem sehr gĂŒnstig: ein Minibus, der erst losfĂ€hrt, wenn sich genĂŒgend Passagiere eingefunden haben. Bevor man einsteigt, muss man erstmal klĂ€ren, wo der Bus ĂŒberhaupt hinfĂ€hrt und was der Transport kostet. So ganz ohne Spanisch wĂ€re das schwierig. Mit einem Colectivo am Land unterwegs zu sein, ist auf jeden Fall ein Abenteuer, funktioniert aber erstaunlich gut. In der Großstadt hingegen ist dieses System sehr chaotisch und kompliziert – zumindest fĂŒr AuslĂ€nder – und meist sind die dortigen Colectivos extrem ĂŒberfĂŒllt.